News

Verbrennungsmotor zum Druckluftmotor umbauen

In dem unten zu sehenden Video möchte ich Ihnen zeigen wie man unseren Verbrennungsmotor Jonas mit einigen kleinen Änderungen zu einem Luftmotor umbauen kann. Dieser Umbau ist nur bei Motoren mit zwangsgesteuerten Ventilen möglich. Als zwangsgesteuerter bezeichnet man Motoren bei denen Einlass und Auslasssventilen durch eine Nocke angesteuert werden. Bei Motoren mit automatischen Ventilen wie dem Stationärmotor Karl oder den kleinen Karl ist dieser Umbau nicht möglich. Automatische Ventile sind meistens bei recht alten stationär Motoren verbaut das Einlassventil wird hier nicht durch einen Nocken geöffnet sondern nur mit einer weichen Feder beaufschlagt sodass der Kolben sich vom Zylinderkopf wegbewegt und ein Unterdruck im Zylinder entsteht das Ventil automatisch geöffnet wird.

Wir zeigen hier wie man einen Verbrennungsmotor zum Druckluftmotor umbauen kann. Als beispiel verwenden wir hier den Verbrennungsmotor Jonas. Die typischerweise bei einem Verbrennungsmotor verbauten Nocken haben eine Nase da die Nockenwelle nur mit der halben Geschwindigkeit rotiert wie die Kurbelwelle bedeutet das, dass das Einlassventil bei jeder 2. Umdrehung geöffnet wird um frisches Benzin Luft Gemisch einzulassenD Da der Motor mit Pressluft betreiben werden soll muss das Einlassventil bei jeder Umdrehung aufmachen damit die Pressluft den Kolben nach unten drücken kann.  Um das zu ermöglichen brauchen wir neue Nocken mit zwei Nasen.

Umbau Verbrennungsmotor zum Druckluftmotor

Zuerst müssen die alten Nocken demontiert werden bei unserem Motor Jonas wird zuerst der Exzenter der Kühlwasserpumpe demontiert im nächsten Schritt werden die Nocken für das Einlassventil und das Auslassventil demontiert anschließend wird die Nockenwelle gezogen. Die neuen Nockenscheiben haben auf jeder Seite eine Erhebung sodass das Ventil bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle geöffnet wird. Das Einlassventil muss bei jeder Umdrehung öffnen um frische Pressluft in den Brennraum einzulassen Auch das Auslassventil muss bei jeder Umdrehung öffnen damit die eingelassene Pressluft durch den Auspuff wieder entweichen kann.

Verbrennungsmotor zum Druckluftmotor umbauen

Steuerzeit des Druckluftmotors einstellen

Nach dem montieren der Nockenwelle mit den einzelnen Nocken muss die Steuerzeit noch eingestellt werden dazu bringen wir den Kolben auf den vorderen Todpunkt das bedeutet beim Verbrennungsmotor Jonas der Kolben befindet sich oben. Dann wird die Einlassnocken so hingedreht, dass das Ventil kurz vorm öffnen ist. Wird der Motor jetzt in Laufrichtung gedreht öffnet das Ventil sofort und die Pressluft kann am Einlassventil vorbeiströmen. Die Auslassnocken wird genau um 90° versetzt fixiert das bewirkt dass die Auslassnocken kurz nach dem unteren Totpunkt öffnet.

Durch diese kleinen Änderungen haben wir jetzt keine Verbrennungsmotor mehr sondern einen einfach wirkenden Luftmotor oder eine einfach wirkende ventilgesteuerte Dampfmaschine als letztes wird der nicht mehr benötigte Vergaser demontiert und an der Stelle ein Anschluss für einen Luftdruckschlauch montiert. Aufgrund der Konstruktion der Ventile ist ein Verbrennungsmotor für diese Art des Betriebs nicht optimal geeignet. Wenn der Luftdruck so stark ansteigt dass die Luft in der Lage ist das Ventil automatisch zu öffnen strömt die Pressluft nicht nur dann in den Zylinder wenn unsere Steuerzeit es vorgeht sondern ständig. Dadurch entsteht ein schlagendes Geräusch und die Effektivität des Motors sinkt rapide da die Luft durch das Einlassventil einströmt und direkt durch das Auslassventil wieder ausgelassen wird.

Trotzdem kann es sehr spannend sein einen Verbrennungsmotor zum Druckluftmotor umzubauen. Vielleicht ist es für den einen oder anderen auch die Lösung für das Problem dass er seinen Verbrennungsmotor nicht im Wohnzimmer betreiben kann. Auf manchen Ausstellungen ist es nicht erlaubt Verbrennungsmotoren in Betrieb zu nehmen der Umbau zu einem Luftmotor könnte da die Lösung sein. Das funktioniert natürlich nicht nur für unseren Verbrennungsmotor sondern auch bei vielen anderen mit zwangsgesteuerten Ventilen.

Edelstahl Weichlöten mit Weichlot

Mit unseren speziellen Weichlot kann man Edelstahl weichlöten. Die Vorgehensweise unterscheidet sich nur geringfügig vom weichlöten mit Standard Weichlot. Wir haben auf dieser Seite einmal verschiedenste Anwendungen vom Weichlot für Edelstahl zusammengetragen.

Als erstes verlöten wir zwei Edelstahlbleche. Die Edelstahlbleche werden mit einer Kehlart verbunden. Anschließend machen wir bei dieser Verbindung eine Bruchprobe. Als zweites löten wir eine Edelstahlwelle auf ein Edelstahlblech. In der dritten Anwendung zeigen wir wie sich Edelstahlblech mit einem Kupfer Blech verbinden lässt.

Edelstahlbleche weichlöten

Starten wollen wir mit einer Verbindung zweier Edelstahlbleche die im 90° Winkel stumpf aneinandergelötet werden. Beide Bleche werden mit Schleifvlies gereinigt. Anschließend werden beide Bleche auf einem Lötziegel so fixiert dass wir gut weichlöten können. Als Brenner verwenden wir hierbei einen kleinen Gaslöter CFH Diamant M50. Zum weichlöten sollte man nicht die scharfe Flamme verwenden sondern die Flamme etwas weicher einstellen. Zuerst wird das komplette Werkstück mit dem Brenner vorgewärmt. Dann wird mit dem Brenner der Bereich in dem die Löten Art entstehen soll erwärmt. Zwischendurch sollte man die Flamme wegnehmen und das Edelstahl Weichlot auf das Werkstück halten um zu sehen wann die richtige Arbeitstemperatur erreicht ist. Kurz vor dem Erreichen der Arbeitstemperatur erkennt man das aus dem Lot das Flussmittel heraus läuft. Dann benötigt die Lötstelle nur noch ein bisschen Wärme und es kann losgehen.

Zum weichlöten sollte man nicht die scharfe Flamme verwenden sondern die Flamme etwas weicher einstellen. Zuerst wird das komplette Werkstück mit dem Brenner vorgewärmt. Dann wird mit dem Brenner der Bereich in dem die Löten Art entstehen soll erwärmt. Zwischendurch sollte man die Flamme wegnehmen und das Edelstahl Weichlot auf das Werkstück halten um zu sehen wann die richtige Arbeitstemperatur erreicht ist. Kurz vor dem Erreichen der Arbeitstemperatur erkennt man das aus dem Lot das Flussmittel heraus läuft. Dann benötigt die Lötstelle nur noch ein bisschen Wärme und es kann losgehen.

Edelstahl Weichlöten mit Weichlot

Wenn das Lot beginnt ab zu schmelzen sollte man die Wärmezufuhr verringert. Erhitzt man das Werkstück zu stark verkohlt das Flussmittel und verliert seine Wirkung. Nach und nach wird jetzt die Kehle zwischen den beiden Blechen mit Weichlot gut gefüllt. Das Weichlot verbindet sich mit dem Edelstahl nicht so schnell wie man es zum Beispiel von Messing oder Kupfer gewohnt ist.

Wenn die Lotnaht fertig ist kann man sie abkühlen lassen und anschließend die Flussmittel Reste mit Wasser und Spülemittel entfernen. Das Weichlot für Edelstahl hat eine sehr ähnliche Farbe wie das Edelstahl Material darum sieht die fertige Naht fast aus wie geschweist.

Bruchprobe der Lötnaht hergestellt mit Edelstahl Weichlot.

Bruchprobe Edelstahl Weichlot

Nachdem unsere Bleche verlötet waren haben wir sie im Schraubstock auseinander gebrochen um sicherzustellen das, daß Weichlot sich mit der Oberfläche der Werkstücke verbunden hat. Dabei ist die richtigen wahl des Weichlotes und ausreichend Temperatur nötig. Wie Sie auf unserem Bild sehen hat das Lot sich überall mit dem Edelstahl verbunden.

Edelstahl und Kupfer Weichlöten

Mit dem Weichlot für Edelstahl kann man auch verschiedene Materialien untereinander verbinden eine Verbindung von Edelstahl und Messing oder Edelstahl und Kupfer sind problemlos möglich um das zu zeigen haben wir ein Edelstahlblech und ein Kupfer Blech mit Weichlot verlötet.

Die Vorgehensweise beim weichlöten von Edelstahl, Kupfer, Messing oder Gusseisen untereinander ist absolut identisch zu der vorherigen Verbindung zwischen zwei Edelstahlblechen.

Baubericht Verbrennungsmotor “Der kleine Karl”

Auf dieser Seite in unserem Bengs Modellbaumagazin einen ausführlichen Baubericht für die liegenden Verbrennungsmotor „Der kleine Karl“ mit Hit & Miss Steuerung. Wir haben versucht auf alle Besonderheiten beim Bau der Maschine sowohl im Bild als auch im Text einzugehen.

Bei dem Bausatz für den Verbrennungsmotor “Der kleine Karl” ist wie bei allen unseren Materialbausätzen das Material für die Drehteile als Abschnitt im Bausatz enthalten. Alle Frästeile wurden mit einer CNC Fräse ausgefräst und müssen eventuell noch gebohrt, Gewinde geschnitten und entgraten werden. Alle benötigten Schrauben, Mutter und Bauteile für die Zündung liegen ebenfalls dem Bausatz bei. Einige Teile bei diesem Bausatz werden entweder weichgelötet oder mit Schraubenkleber fixiert.

Wenn Sie Interesse an den Verbrennungsmotor “Der kleine Karl” mit Umsteuerung haben können Sie den kompletten Materialbausatz auf unserer Website bestellen.

Alle Frästeile liegen dem Materialbausatz zum Bau eines Verbrennungsmotors bei. Sie werden von uns auf CNC Fräsen hergestellt. Alle Frästeile werden aus Messing geliefert. Die Teile sind ausgefräst und teilweise gebohrt einige Bohrungen müssen noch angegriffen gekörnt und gebohrt werden stellenweise muss auch noch Gewinde geschnitten werden.

Die beiden Gleitlagerbuchsen werden aus Rotguss auf der Drehmaschine hergestellt. Beim fertigen Modell werden sie von dem Lagerdeckel in Position gehalten. Baubericht Verbrennungsmotor Der kleine Karl

Die Kurbelwelle besteht aus 8 mm Silberstahl auf dem die beiden Kurbelwangen aufgeschoben und anschließend weich aufgelötet werden. Anschließend wird der Kurbelzapfen und auf die Kurbelwelle komplett durchgebohrt und mit einem Hohlspannstift verstiftet. Im Anschluss kann der mittlere Teil der Kurbelwelle mit einer Handbügelsäge herausgesägt werden.

Der Kühlmantel für den Benzinmotor wird aus Aluminium Rundmaterial hergestellt. Zuerst wird das Rundmaterial gebohrt und innen auf Maß gedreht. Als nächstes werden mit einem Einstechstahl auf der Drehbank die Kühlrippen vorbereitet. Mit einem 45° Fasendrehstahl werden im Anschluss die Kühlrippen zu Ende bearbeitet. Zuletzt wird mit Schmirgelleinen die Oberfläche geglättet. Wenn man möchte kann man den Kühlmantel jetzt noch mit Autosol Polierpaste auf Hochglanz bringen.

Der Zylinderkopf

Am besten markiert man sich vorher alle Bohrungen mit einem Filzstift. Somit passiert es einem nicht dass man den Zylinderkopf spiegelverkehrt erstellt oder eine Bohrung auf der falschen Seite sitzt.

Der Zylinderkopf wird aus dem Reststück vom Kühlmantel hergestellt. Zuerst werden die äußeren Maße auf der Drehbank hergestellt. Alle Bohrungen werden angerissen, gekörnt und anschließend gebohrt. Die Ventilsitze sollten nur leicht mit einem möglichst neuem 90° Kegelsenker angesenkt werden. Die Kernbohrung für das Gewinde der Glückkerze beträgt 5,7 mm anschließend kann das UNEF ¼ Gewinde in den Zylinderkopf geschnitten werden.

Ventile drehen für den Verbrennungsmotor

Die Ventile werden bei diesem Verbrenungsmotor aus Messing hergestellt. Das 8 mm Messing wird zuerst lang aus der Drehbank ausgespannt und mit einem Zentrierbohrer zentriert.

Mit einem Radienstahl wird im unteren Bereich des Ventils ein Radius an das Ventil angedreht.

Im Anschluss bekommt das Ventil am Ventilteller eine 45° Fase. Diese Phase sollte unbedingt frei von Rattermarken sein da sonst das Ventil den Brennraum später nicht zuverlässig dicht hält und der Motor keine Kompression aufbauen kann.

Der Ventilschaft sollte 3,00 mm oder leicht Untermaß sein.

Anschluss kann das Ventil einfach mit einem Stechstahl abgestochen werden.

Das kleine Zahnrad wird vom Hersteller mit Bund hergestellt. Der Bund wird für dieses Modell nicht benötigt. Das Zahnrad wird auf den Zähnen vorsichtig im Futter der Drehbank eingespannt. Jetzt kann die Bohrung auf 9 mm vergrößert werden. Durch die Bearbeitung fällt der Bund mit 9 mm Durchmesser ab. Das Zahnrad sollte sich leicht auf die Zahnradbuchse aufschieben lassen. Im Anschluss können beide Teile weich verlötet werden.

Bei manchen Bauteilen muss man sehr vorsichtig sein wenn man die Bohrungen ankörnt. Bei besonders filigranen Gabeln empfiehlt es sich ein Stück Material dazwischen zu schieben. So lässt sich das Teil gefahrlos auch mit einem Selbstschlagender Körner ohne dass es sich verbiegt.

Das Steigrohr vom Vergaser wird auf der Drehbank aus Messing Rundmaterial hergestellt. Um das lange M4 Gewinde herzustellen eignet sich besonders gut unser Schneideisenhalter für die Drehbank.

Der Tank bekommt 2 Bohrungen zur Aufnahme der Einlötbuchsen für den Tankdeckel und für das Steigrohr. Diese beiden Bohrungen sollten nicht mit einem Spiralbohrer hergestellt werden da sich Spiralbohrer bei dünnwandige Material schnell verhaken und das Werkstück aus den Schraubstock ziehen. Wir empfehlen dafür einen Schälbohrer.

Nachdem alle Teile hergestellt sind können die Teile mit Weichlotpaste bestrichen und anschließend verlötet werden. Nachdem er kalten des Bauteils werden die Flussmittel Reste beseitigt und der komplette Tank mit Schleifvlies geputzt.

Der Auspuff wird aus einem Messing 20 mm Abschnitt auf der Drehmaschine hergestellt. Er bekommt eine Längsbohrung und mehrere Querbohrungen die den Schall dämpfen sollen.

Auf der Rückseite der Stoßstange werden die überstehenden M2 x6 Modellbauschrauben plan abgeschliffen.

Der Maschinensockel besteht aus einem 40 mm x 40 mm Aluminium Vierkant Material. Der Sockel bekommt um laufend Radien sodass er an ein Gussteile erinnert. Im Anschluss werden die Bohrungen nach Zeichnung hergestellt.

Die 80 mm Schwungräder bestehen aus einem sehr sauberen Stahlguss. Sie können ohne Probleme im Reif gespannt werden. Zuerst sollte eine Seite komplett bearbeitet werden.

  • Stirnfläche plandrehen
  • Außendurchmesser sauber drehen
  • Inneren Bund sauber drehen
  • Bohrung mit Zentrierbohrer zentrieren
  • Bohrung mit 7,8mm Bohrer herstellen
  • Bohrung mit 8H7 Reibahle aufreiben
  • Schwungrad ausspannen umdrehen und auf äußeren Durchmesser spannen
  • Zweite Seite Stirnfläche plandrehen
  • Inneren Bund sauber drehen
  • Bohrungen für Madenschrauben bohren und Gewinde schneiden

Die Riemenscheibe wird auf die gleiche Art und Weise hergestellt.

Einstellung des Auslassventils


Da nur das Auslassventil angesteuert wird, brauchen wir uns auch nur da um die Steuerzeit zu kümmern. Das Ventil öffnet sich nur bei jeder zweiten Umdrehung. Bei der ersten Umdrehung bleibt das Ventil geschlossen und ermöglicht, dass das Luft Kraftstoff Gemisch verdichtet wird und zur Explosion gebracht wird. Bei der zweiten Umdrehung öffnet sich das Ventil und ermöglicht dem Kolben die Verbrennungsgase auszustoßen.

Zum einstellen stellen Sie das Modell so vor sich das sich der Zylinderkopf auf der linken Seite befindet. Drehen Sie jetzt das Schwungrad im Uhrzeigersinn. Wenn sich der Kolben auf dem Weg zum hinteren Todpunkt befindet soll die Nocke beginnt die Stößelstange nach vorne zu schieben sodass das Ausslassventil beim erreichen des hinteren Todpunkts komplett geöffnet ist. Auf dem Weg nach vorne kann der Kolben jetzt alle Verbrennungsgase über das Auslassventil ausstoßen. Vor dem Erreichen des vorderen Todpunkts beginnt sich das Ventil bereits wieder zu schließen und ist genau bei erreichen der vorderen Endlage komplett geschlossen. Am einfachsten einzustellen ist dies, wenn Sie die Madenschraube des Zahnradbuchse (Teil 15) lösen und verdrehen.

Vor der endgültigen Montage werden alle Messing und Aluteile mit der Osborn Tellerbürste entgratet. Die Tellerbürste kann Mit hilfe eines M14 Adapters in die Ständerbohrmaschine eingespannt werden und gibt den Messingsteilen eine schöne gebürstete Oberfläche und bricht alle Kanten.

Die Holzkufen aus Eichenholz werden unter dem Maschinensockel ausgerichtet. Die Bohrungen können mit einem Bleistift durch gezeichnet werden anschließend gebohrt und mit Holzschrauben verschraubt werden.

Auf der Minus Seite (mit Feder) des Batteriefachs wird ein kurzes Kabellänge ca. 5 cm verlötet. Das Kabel wird ca. 2 cm lang ab isoliert und ca. 1 cm in das Batteriefach eingeschoben und erst dann verlötet so das einige der Kabellitzen die Batterie berühren. Die Feder des Batteriefachs hat nicht genügend Durchlass darum sollte das Kabel die Batterie direkt berühren. Auf der Gegenseite des kurzen Kabels befestigen Sie einen Ringskabelschuh. Der Ringskabelschuh wird mit dem Hauptschalter verbunden. Der 2. Ausgang des Hauptschalters wird ebenfalls mit einem Ringkabelschuh direkt mit dem metallischen Gestell des Motors verbunden sodass der Stromkreis geschlossen ist.

Das Batteriefach für die Stromversorgung der Glückkerze wird unter den Sockel Bauteil 1 mit 2 M2 x 6 Modellbauschraube befestigt. Auf der Plus Seite (ohne Feder) des Batteriefachs wird ein ca. 20 cm langes Stück Kabel angelötet. Das Kabel wird im Bereich der letzten 6 mm abisoliert, dieses Endstück kann in den Glühkerzenstecker eingeschoben werden und mit der M4 Madenschraube fixiert werden.

Nun kann über den Hauptschalter die Glühkerze ein und ausgeschaltet werden. Da dieser Motor über eine Glühkerze gezündet wird brauchen wir den Zündzeitpunkt nicht einzustellen. Vor Betrieb sollten Sie jedoch an der ausgebauten Glühkerze testen ob sie mindestens kirschrot glüht. Hier sind wir mit dem Baubericht Verbrennungsmotor Der kleine Karl am Ende und vor uns steht ein Tolles Funktionsmodell.

Haben Sie Interesse an unseren Materialbausatz Der kleine Karl? Dann gelangen Sie über diesen Link direkt zu den Verbrennungsmotor der kleine Karl in unserem Onlineshop.

Prototyp Verbrennungsmotor “Der kleine Karl”

Es ist wieder soweit! Es wird draußen früh dunkel die Temperaturen fallen so das man sich wieder gerne in seinem Hobbyraum aufhält und seinem Hobby im technischen Modellbau nachgeht. Zum Start der Saison werden wir Ihnen wieder in wenigen Wochen ein neues Modell dass es als Materialbausatz gibt‘s präsentieren. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen kleinen Vorgeschmack von neuen Motor geben. Sicherlich wird er Ihnen irgendwie bekannt vorkommen es handelt sich dabei nämlich um die kleine Version vom Stationärmotor Karl.

Stationärmotor “Der kleine Karl“ mit Hit & Miss Steuerung

Der Materialbausatz vom Stationärmotor Karl mit Hit & Miss Steuerung ist seit einigen Jahren sehr beliebt. Des öfteren haben uns Kunden berichtet das für die bearbeitung der 140 mm Schwungräder ihre Drehbank nicht ausreicht. Darum haben wir uns entschlossen den Stationärmotor ca. um die Hälfte zu verkleinern. Der kleine Karl hat 2 Schwungräder mit 80 mm Durchmesser. Der Kolben ist auf 20 mm verkleinert worden. Trotz der reduzierten Größe hat der Verbrennungsmotor ein gutes Laufverhalten und auch die Hit & Miss Regelung funktioniert genauso gut wie bei seinem großen Vorbild. Außerdem haben wir einige Details an dem Motor vereinfacht die es auch Einsteigern möglich macht einen Verbrennungsmotor selber zu bauen.

Zum 1. Mal verwenden wir bei diesem Modell einen speziellen Kolbenring. Die Zylinderhülse ist ein Messing Präzisionsrohr der Kolben wird aus Aluminium hergestellt mit ca. 0,1 mm Untermaß. Durch den speziellen Dichtring dichtet diese Kombination exzellent ab. Dieser Motor verfügt über eine Zündung per Glühkerze. Diese Glühkerze wird ständig mit Strom versorgt und glüht dauerhaft durch. Dadurch zündet der Motor automatisch wenn die Kompression am höchsten ist. Der zum Zündzeitpunkt muss bei dieser Art der Zündung nicht eingestellt werden.

Dieser Materialbausatz kommt wieder wie Sie es von uns gewohnt sind mit allen benötigten Teilen. Sie bekommen von uns alle vorgefrästen Frästeile, Rohmaterial für die Drehteile, Schrauben, Muttern, Zahnräder und die Kufen aus Eichenholz. Ebenfalls dabei sind alle Teile die Sie für die Zündung benötigen Hauptschalter, Kabel, Glühkerze und ein Batteriefach. Natürlich liegt dem Materialbausatz eine umfangreiche Baubeschreibung, Stückliste und alle Zeichnungen bei. Zusätzlich werden wir auch für dieses Modell wieder einen Baubericht in unserem Bengs Modellbau Magazin erstellen.

Beschichtungspulver mit Kroko-Effekt

Beim pulverbeschichten hat man die Wahl zwischen verschiedenen Oberflächenbeschaffenheit der Beschichtungspulver. Meistens ist beim pulverbeschichten eine glatte Oberfläche gewünscht mit einer glänzenden Optik. Bei manchen Bauteilen ist das jedoch optisch nicht vorteilhaft. Wenn man eine raue Oberfläche wünscht kann man entweder das Pulver mit der Oberfläche Feinstruktur verwenden oder man geht noch einen Schritt weiter und benutzt die Oberfläche Kroko-Effekt. Diese Oberflächenstruktur erinnert entfernt an Krokodilleder. Man könnte sie aber auch Narbenstruktur nennen. Die Oberfläche erinnert sehr an 80er Jahre Kameras und Objektive. Hier finden Sie eine Auswahl an unseren Sonderfarben Pulverlack.

Das Bauteil ist beschichtete aber noch nicht eingebrannt.

Das Pulver mit dem Kroko-Effekt ist sehr beliebt im Offroadbereich. Es wird oft an mechanisch stark beanspruchter Teile wie Stoßstangen, außenliegende Rahmenteile und anderen Metallteilen verwendet. Der Vorteil bei diesem Pulverlack ist das er äußerst widerstandsfähig gegen mechanische Beanspruchung ist. Sollte die beschichtete Oberfläche trotzdem einen Kratzer bekommen fällt das aufgrund der Narbenstruktur nicht sofort ins Auge.

Das Pulver kann sowohl mit unserer kleinen Pulverbeschichtungspistole als auch mit dem Pulverbeschichtungsgerät Power Coat 4 PRO aufgetragen werden. Es wird wie jedes normale Beschichtungspulver verarbeitet.

  • Bauteil fettfrei machen
  • Bereiche die nicht gepulvert werden sollen eventuell mit Hochtemperatur Klebeband abkleben
  • Bauteil aufhängen
  • Bauteil vollflächig mit Beschichtungspulver mit Kroko-Effekt bepulvern
  • bei 180° einbrennen lassen lassen (die Zeit hängt von der Masse ihres Bauteils ab.)
  • Bauteil abkühlen lassen

Einbrennen von Beschichtungspulver mit Kroko-Effekt

Während des Brennvorgangs macht es zuerst den Eindruck dass es sich bei dem verarbeiteten Pulver um ein Hochglanzpulver handelt die Oberfläche verläuft und wird hochglänzend. Bei ausreichender Temperatur macht es den Anschein als wenn sich auf der Oberfläche Kristalle bilden bis irgendwann das komplette Bauteil mit der Kroko-Effekt Oberfläche überzogen ist. Wenn das der Fall ist bitte nicht sofort den Ofen ausstellen und das Teil abkühlen lassen. Halten Sie bitte die vorgesehene Brennzeit ein das Bauteil muss komplett durchgeheizt sein damit das Pulver in das Bauteil “einziehen kann“ erst dann ist das Pulver dauerhaft mit dem Bauteil verbunden.

Richtwerte Empfohlene Einbrennzeiten bei 180 °C:

  • Bis 2 mm Materialstärke 10 – 15 min
  • Bis 5 mm Materialstärke 20 min
  • Bis 10 mm Materialstärke 30 min
  • Bis 15 mm Materialstärke 40 min

Nach dem abkühlen ist das beschichtete Teil sofort einsatzbereit. Wie man hier sehen kann ist es recht einfach Bauteile eine Pulverbeschichtung selber herzustellen. Die Größe der Bauteile wird nur durch die Größe des verwendeten Ofens eingeschränkt. Ein ausgemusterter Backofen reicht aus um viele Kleinteile oder auch einzelne Felgen nach dem pulverbeschichten einzubrennen.

Pulverbeschichtung im Shop kaufen
Pulverbeschichtungsgeraet fuer Profis

Baubericht stehende Dampfmaschine Leni mit Umsteuerung

Dampfmaschine Leni im Shop kaufenAuf dieser Seite in unserem Bengs Modellbaumagazin einen ausführlichen Baubericht für die stehende Dampfmaschine Leni mit Umsteuerung. Wir haben versucht auf alle Besonderheiten beim Bau der Maschine sowohl im Bild als auch im Text einzugehen.

Bei dem Bausatz für die Dampfmaschine ist wie bei allen unseren Materialbausätzen das Material für die Drehteile als Abschnitt im Bausatz enthalten. Alle Frästeile wurden mit einer CNC Fräse ausgefräst und müssen eventuell noch gebohrt, Gewinde geschnitten und entgraten werden. Alle benötigten Schrauben, Mutter und Dichtungen liegen ebenfalls dem Bausatz bei. Einige Teile bei diesem Bausatz werden entweder weichgelötet oder mit Schraubenkleber fixiert.

Wenn Sie Interesse an der stehende Dampfmaschine Leni mit Umsteuerung haben können Sie den kompletten Materialbausatz auf unserer Website bestellen.

 

Baubericht Dampfmaschine Leni mit Umsteuerung

Das Ausgangsmaterial/Frästeile

alle Frästeile liegen dem Bausatz für die Dampfmaschine bei. Einige Frästeile müssen noch gekörnt und gebohrt werden. Eine Übersicht aller Frästeile sehen Sie im unteren Bild.

Alle Frästeile der Dampfmaschine Leni

Maschinensockel

Der Maschinensockel bildet den Grund der Dampfmaschine auf diese Baugruppe werden alle anderen Bauteile aufgesetzt. Dieser Sockel wird später mit der kleinen Holzplatte verschraubt.

Hier werden die Lagerböcken und die Lagerbock Deckel der Dampfmaschine zuerst angerissen und dann mit einem Selbstschlagender Körner angekörnt. Anschließend werden die beiden Bauteile aus Messing gebohrt und wie auf der Zeichnung angegeben Gewinde geschnitten. In die Lagerbock Deckel wird mittig mit einem Zentrierbohrer gebohrt so das ein kleiner Becher entsteht der später zur Ölversorgung der Kurbelwelle dient.

Von den Messingsäulen die später die Grundplatte tragen werden 6 Stück benötigt Sie bestehen aus 8 mm Messing Rundmaterial und bekommen von beiden Seiten eine Bohrung mit M2 Gewinde.

Zuerst wird die Grundplatte angerissen und gebohrt die Bohrungen für Säulen werden anschließend mit einem 90° Kegelsenker so tief gesenkt das die Schrauben vollkommen verschwinden. Der Maschinensockel wird dann als Bohrschablone für die darunterliegende Holzplatte verwendet. So kann man sicher sein dass die Bohrungen später fluchten.

Wenn die Holzplatte gebohrt ist werden die Bohrungen von der Gegenseite mit einem 4 mm Bohrer so tief aufgebohrt dass der Kopf der kleinen Innensechskantschrauben komplett versenkt ist. Bei der Holzteile sollten frühzeitig mit Klarlack, Leinöl oder ähnlichem behandelt werden. Während der Einlaufphase der Dampfmaschine werden sie etwas mehr Öl benötigen. Ölflecken lassen sich aus unbehandelten Holz nur schwer wieder entfernen.

Die Säule die sich unter dem Exzenter befindet muss etwas ab gefeilt werden so das sie bündig mit dem Maschinensockel abschließt.

Socke aus Messing Baubericht Dampfmaschine Leni

Maschinensockel Säulen und Lagerböcken sind jetzt montiert.

Ständer und Zylinderhalter

Der Ständer der Maschine bekommt eine aus Messing hergestellte geschwungene Blende. Die Blende wir von uns flach ausgeliefert und muss noch in Form gebracht werden. Am einfachsten geht das wenn man das Material vorab ausglüht. Das funktionierte sehr gut mit unseren kleinen Lötbrennern  vom CFH. Anschließend kann man das Material wie auf dem Bild zu sehen mit einem 50 mm Rundmaterial einspannen und biegen.

Jetzt wird die gebogene Blende an den bereits verschrauben Ständer der Dampfmaschine angepasst.

Die Buchse für den Umsteuerhebel wird auf der Drehmaschine aus Messing Rundmaterial hergestellt. Diese Buchse wird im Ständer mit Weichlotpaste verlötet.

Vor dem Löten werden alle Teile noch einmal entgraten, gesäubert und gebürstet. Dafür eignet sich besonders gut die Tellerbürste von Osborn.

Alle Bauteile des Ständer werden mit Weichlot und Verzinnungspaste bestrichen und zusammengesetzt vor dem Löten sollte man unbedingt alle Teile noch einmal ausrichten.

Hier sehen Sie wie der Ständer der Dampfmaschine Leni mit einem Turbobrenner  weich verlötet wird, alternativ funktioniert aber auch der Diamant M50 von CFH.

Baubericht Dampfmaschine Leni zusammenbau.

Die M2 Senkschrauben im Ständer wurden nicht komplett versenkt. Nach dem Löten können die Köpfe weggefeilt werden ohne dass man später die Verschraubung sieht.

Ausgleichsscheiben

Die Ausgleichsscheiben werden zuerst auf der Drehmaschine gebohrt. Als nächstes werden sie von Hand im Winkel von 10° abgesägt. Hierfür reicht ein normaler Winkelmesser vollkommen aus. Nachdem die Scheiben entgratet sind werden sie für die Säule des Maschinensockels verwendet.

Kolben und Zylinder der Dampfmaschine Leni

Bei der Herstellung des Zylinders für die Dampfmaschine wird als 1. die Zylinderbohrung auf der Drehmaschine gebohrt. Anschließend wird sie entweder mit einem Innendrehstahl oder einer Reibahle das passende Maß gebracht. Anschließend wird der Zylinder auf dem Außendurchmesser gespannt und mit einer mitlaufenden Zentrierspitze zentriert. So eingespannt kann man die Außenkontur des Zylinders bearbeiten.

Die Fläche an der später der Schieberkasten aufgelötet wird, wird falls vorhanden mit einer Fräse hergestellt oder gefeilt.

Beim bohren der Zylinderdeckel können Sie wenn verfügbar einen Teilkopf verwende. Wenn nicht benutzen Sie Teil 7 als Bohrschablone für die M2 Bohrungen. Die Bohrungen leicht ansenken und das Bauteil entgraten.

Anschließend kann der Zylinderdeckel als Bohrschablone verwendet werden. Der Zylinderdeckel hat 2,2 mm Bohrungen der Zylinder bekommt später 1,6 mm Bohrungen mit M2 Gewinde. Wenn also der Zylinderdeckel als Bohrschablone verwendet wird mit dem 2,2 mm Bohrer nur kurz anbohren. Dann einen 1,6 mm Bohrer in die Bohrmaschine spannen und die Bohrungen wie in der Zeichnung dargestellt bohren. Anschließend mit einem M2 Gewindebohrer das Gewinde herstellen.

Der Kolben aus Rotguss wird auf der Drehmaschine bearbeitet. Zuerst wird das beiliegende Material plan gedreht. Anschließend wird auf der Drehbank ein Loch gebohrt und M4 Gewinde eingeschnitten. Der Außendurchmesser wird noch nicht bearbeitet. Das entstandene Teil kann jetzt auf die fertige Kolbenstange aus Edelstahl Rundmaterial aufgeklebt werden. Dazu können Sie handelsüblichen Schraubenkleber verwendet. Nachdem der Kleber getrocknet ist wird die Kolbenstange die Drehbank eingespannt und der Kolben auf das passende Maß gedreht.

Pleustange

Aus optischen Gründen bekommt die Pleuelstange eine leichte Schräge. Da es sehr schwierig ist den passenden Winkel durch verstellen des Supports einzustellen haben wir uns für eine andere Bearbeitungsart entschieden. Das Messingrundmaterial wird mit einem Drehstahl grob vor gedreht. Anschließend werden die Stufen mit einer Feile geglättet. Im letzten Schritt wird die Oberfläche mit Schmirgelleinen so lange bearbeitet ist eine schöne Oberfläche entsteht.

Schieberkasten der stehenden Dampfmaschine Leni

Der Schieberkasten ist sicherlich das komplizierteste Teil des Dampfmaschinen Bausatzes. Bringen Sie zuerst mit einer Feile das Längenmaß des Messing Vierkant auf Maß. In der beiliegenden Bauanleitung ist eine für Schritt Anleitung wie der Schieberkasten gebohrt werden sollte. Wenn Sie dieser Anleitung folgen ist die Erstellung dieses Bauteils kein Problem.

Kurbelwelle

Die Kurbelwelle wird aus Silberstahl und Messing Frästeilen weich zusammengelötet. Alle Teile werden gereinigt mit Weichlotverzinnungspaste bestrichen und weich verlötet. Der Zwischensteg wird erst nach dem weichlöten mit einer Handbügelsäge entfernt.

Zylinder und Schieberkasten löten

Zuerst werden die beiden Flächen vom Zylinder und Schieberkasten mit Weichlot Verzinnungspaste bestrichen.

Anschließend werden die beiden Bauteile mit einem Lötbrenner erhitzt bis die Lötpaste schmilzt, danach abkühlen lassen.

Zum Schluss können die beiden Teile zusammengesetzt und wieder erhitzt werden so lange bis die Paste wieder zu laufen beginnt. Wenn nötig kann jetzt noch etwas Weichlot und hinzugegeben werden.

Der Schieberkastendeckel wird angerissen, gekörnt und gebohrt.

Der Schieber aus Edelstahl Rundmaterial wird auf der Drehmaschine hergestellt.

Der Schieberkasten Deckel entsteht auf der Drehmaschine und wird anschließend auf der Bohrmaschine gebohrt.

Der Handgriff entsteht Freihand auf der Drehmaschine anschließend kann er mit Autosol Metallpolitur sehr schnell und einfach auf Hochglanz gebracht werden.

Der fertige Hebel um die Steuerzeit umzustellen inklusive des polierten Handgriffs.

Exzenter mit Stephensen Umsteuerung

Die Exzenter Außenringe werden angerissen gekörnt und gebohrt. Anschließend werden sie verschraubt. An das Innenmaß der Exzenter Außenringe kann jetzt der Exzenter angepasst werden.

Die Exzenter Scheiben werden auf der Bohrmaschine aufgebohrt. Anschließend wird in dieser Bohrung noch eine Hülse eingelötet.

Eine Gestängestange vom Exzenter muss gebogen werden. Um Messing biegen zu können ohne dass es bricht muss man es vorher einmal ausglühen da es sonst brechen würde. Nach dem ausglühen kann man das Teil kalt werden lassen und bequem und einfach biegen.

Auf diesem Bild kann man sehr gut sehen wie weit die Stange gebogen werden muss.

Schwungrad

Das Schwungrad 80mm wird im Wachsauschmelzverfahren hergestellt. Es besteht aus Stahlguss und alle Anschlüsse sind bereits abgeschliffen. Diese Schwungräder haben einen sehr guten Rundlauf und können auch auf kleineren Drehmaschine sehr gut im Reif gespannt werden. Diese 80mm Schwungräder können Sie in unserem Onlineshop auch einzeln kaufen.

Folgende Bearbeitungsreihenfolge schlagen wir vor:

  • Schwungrad ihnen im Reif spannen
  • Außendurchmesser bearbeiten
  • Stirnfläche bearbeiten
  • Mit 45°Stahl 0,5 Millimeter Fase andrehen
  • mit Zentrierbohrer zentrieren
  • mit 5,8 mm Bohrer durchbohren
  • mit 6 H7 Reibahle aufreiben
  • Schwungrad umdrehen und je nach Größe der Drehmaschine entweder außen spannen (optimal) oder wieder innen im Reif spannen
  • Zweite Stirnseiten bearbeiten

Zusammenbau Baubericht Dampfmaschine Leni

Das gestänge der Dampfmaschine Leni

Steuerzeit einstellen

Drehen Sie zuerst die Kurbelwelle auf die höchste Position sodass der Kolben sich am oberen Totpunkt befindet. Drehen Sie jetzt den Exzenter in die gleiche Stellung sodass sich auch der Schieber in der obersten Position befindet. Halten Sie den Exzenter fest sodass er sich nicht mitdrehen kann und verdrehen Sie die Kurbelrichtung um 90°. Wenn Sie die Kurbelwelle im Uhrzeigersinn um 90° verdrehen wird sich die Dampfmaschine später im Uhrzeigersinn drehen. Befestigen Sie den Exzenter wieder fest auf der Kurbelwelle mithilfe der Madenschraube. Die Steuerzeiten der Dampfmaschine sind jetzt eingestellt.

Die Fertige Dampfmaschine Leni

In diesem Video sehen Sie die Dampfmaschine Leni mit Stephenson Umsteuerung von Bengs Modellbau. Die Dampfmaschine ist Bengs Modellbau als Materialbausatz erhältlich. Im Materialbausatz sind alle fertig gefräst Frästeile, Schrauben, Muttern und Federn enthalten.
Alle Drehteile liegen dem Bausatz unbearbeitet bei und müssen von Ihnen auf der Drehmaschine bearbeitet werden. Eine umfangreiche Bauanleitung mit Zeichnungen liegen dem Bausatz bei.

Materialbausatz Dampfmaschine Leni im Onlineshop bestellen

 

Dampfmaschine Leni im Shop kaufenDen Materialbausatz von der Dampfmaschine Leni mit Umsteuerung können Sie einfach in unserem Onlineshop bestellen. Alle Frästeile sind fertig gefräst und müssen nur noch entgraten und eventuell gebohrt werden alle Drehteile liegen dem Materialbausatz Roh bei. Alle Schraubenmuttern und Federn liegen dem Bausatz ebenfalls bei. Zur Bearbeitung benötigen Sie eine kleine Drehmaschine eine kleine Bohrmaschine und etwas Handwerkszeug. Genaueres finden Sie in der Artikelbeschreibung auf unserer Website.

Materialbausatz Dampfmaschine Leni mit Umsteuerung

 

Neuer Materialbausatz. Stehende Dampfmaschine Leni mit Stephenson Umsteuerung

Dampfmaschine Leni im Shop kaufen

Stehende Dampfmaschine Leni mit Stephenson Umsteuerung

Da wir im letzten Herbst mit dem Verbrennungsmotor Jonas ein äußerst großes und komplexen Materialbausatz präsentiert haben, möchten wir Ihnen jetzt mal wieder einen etwas kleineren Materialbausatz anbieten. Es handelt sich bei dem neuen Modell um eine stehende Dampfmaschine mit Stephenson Umsteuerung. Das Schwungrad hat einen Durchmesser von 80 mm und die Maschine hat eine Gesamthöhe inklusive Grundplatte von 185 mm. Der Zylinder hat einen Außendurchmesser von 26 mm und eine Zylinderbohrung von 15mm somit lässt sich dieses Modell auch auf kleineren Drehbänken verwirklichen.

„Neuer Materialbausatz. Stehende Dampfmaschine Leni mit Stephenson Umsteuerung“ weiterlesen

Stehende Dampfmaschine Leni Prototyp bald bei Bengs Modellbau

Voraussichtlich Ende Februar freuen wir uns Ihnen einen neuen Materialbausatz präsentieren zu können. Bei unserem Neuzugang handelt es sich um eine die Stehende Dampfmaschine Leni mit einem 80mm Schwungrad und 15 mm Kolben. Die Gesamthöhe der Maschine inklusive Grundplatte beträgt 180 mm. Die Dampfansteuerung des Kolbens wird durch einen 6 mm Rundschieber vollzogen. Die Dampfmaschine verfügt über eine Stephenson Steuerung und kann während des Laufens die Laufrichtung ändern. Wie bei allen Materialbausätzen von Bengs Modellbau liegen auch bei dieser Dampfmaschine alle benötigten Materialien, Frästeile, Schrauben, Muttern und Federn bei. Alle Drehteile erhalten Sie als Rohmaterial, alle Frästeile erhalten Sie fertig gefräst. Sie benötigen zum Herstellen dieses Bausatzes nur eine Drehbank und einige Handwerkzeuge eine Fräse wird nicht benötigt.

Bei der Grundplatte haben Sie ähnlich wie bei der Dampfmaschine Danni oder dem Stirlingmotor Laura die Wahl zwischen einer Standard Birke Multiplexplatte oder einer Grundplatte aus Jatoba Edelholz.


Hier finden Sie eine Übersicht in unserem Onlineshop über die verschiedenen Materialbausätze zum Thema Dampfmaschinen

Steuerzeiten einstellen beim Verbrennungsmotor Jonas

Ventile und Steuerzeiten einstellen Verbrennungsmotor Jonas

Beim Einsetzen der Ventile in den Zylinderkopf, kann es sein, dass man die Ventile noch einschleifen muss. Dazu eignen sich die meisten Ventilschleifenpassten nur unzureichend. Da sie für große Motoren hergestellt werden, ist ihre Körnung meist sehr grob. Es hat sich gezeigt, dass sich das von uns vertriebene Autosol Schleif- und Polierpaste sehr gut hierfür eignet. Die Ventile sind eine der größten Fehlerquellen bei einem Modellbau Verbrennungsmotor. Hier sollte also äußerste Sorgfalt gelten. Der Motor muss bei der Inbetriebnahme über eine deutlich spürbare Kompression verfügen.

Kompression

Ein wichtiger Punkt bei einem Verbrennungsmotor ist die Kompression. Ohne ausreichende Kompression läuft der Motor nur sehr schlecht oder startet erst gar nicht, da das Benzin Luft Gemisch sich nicht entzündet. Meistens liegt die Ursache bei den Modellbaumotoren bei den Ventilen. Eine mangelnde Kompression kann allerdings auch an der Zylinder und Kolbenpassung liegen. Selbst wenn bei wie bei diesem Modell ein Kolbenring eingebaut ist. Durch die offene Bauweise des Motors kann man den Fehler jedoch relativ schnell finden. Bauen Sie zuerst Auspuff, Vergaser und die Kipphebel ab und beginnen Sie jetzt am Schwungrad zu drehen. Durch Auflegen des Fingers auf die Bohrung für den Vergaser oder für den Auspuff kann man feststellen welches Ventil nicht dicht ist. Spürt man bei beiden Bohrungen nicht dass sich ein Druck aufbaut kann es passieren das man aus der Zylinderhülse ein leichtes zwischen hört das ist ein Indiz dafür dass der Überdruck am Kolbenring vorbei entweichen kann.

Jetzt sollte man genau wissen wo der Motor den Schwachpunkt hat und kann entweder die Ventile noch einmal nach bearbeiten oder einen neuen etwas strammeren Einstich für den Kolbenring herstellen.

 

Einstellen des Ventilspiels
Zu aller erst sollte das Ventilspiel eingestellt werden. Dazu wird die Nocken so hin gedreht dass das Ventil nicht betätigt wird. Jetzt sollte zwischen der Einstellschraube des Kipphebels und dem Ventilschaft ca. 0,2mm bis 0,3mm Luft sein. Wenn die Einstellung stimmt wird die Einstellschraube mit einer Modellbaumutter gekontert sodass sie sich während des Betriebs nicht mehr lösen kann.

Einstellen der Steuerzeit
Bevor sie die Steuerzeit einstellen prüfen Sie ob die Madenschrauben der Zahnräder alle fest angezogen sind. Es kann sonst passieren das ein überraschendes Zahnrad die Einstellung der Nocken wieder verschiebt.

Das Einlassventil beginnt schon kurz vor OT (Oberer Totpunkt Kolben oben bei den Ventilen) zu öffnen damit es ausreichend weit offen ist wenn der Kolben beginnt auf dem Weg nach unten Frischluft an zu saugen. Das Einlassventil schließt eigentlich erst nach dem UT (Unter Totpunkt Kolben bei der Kurbelwelle). Man könnte denken dass der Kolben zu dieser Zeit schon wieder Frischgas herausschiebt. Tatsächlich drängt die strömende Luft durch ihre Trägheit noch lange nach . Je höher die Drehzahl des Motors je größer ist dieser Effekt. Da unser Modellbaumotor mit relativ geringer Geschwindigkeit läuft schließt bei uns das Ventil auf dem UT.
Das Auslassventil öffnet weit vor dem UT es beginnt bereits 45° vor UT sich zu öffnen. Das hat den Grund damit die Abgase Druck abbauen können und der Kolben nach UT nicht gegen einen höheren Druck arbeiten muss. Der Verlust des nutzbaren Gasdruck wird hingenommen weil er nicht groß ist und zudem bei ungünstiger Pleustellung wirkt. Das Auslassventil schließt auf dem oberen Totpunkt.

Zündung
Wenn die Zündung komplett montiert ist, kann der Zündzeitpunkt eingestellt werden.
Verbinden Sie hier zuerst das Netzgerät mit einer Steckdose und danach mit der Zündung. Am einfachsten geht das Einstellen der Zündung von der Hand, wenn die Zündkerze nicht montiert ist. Stecken Sie die demontierte Zündkerze in den Zündkerzenstecker und legen Sie die Zündkerze an das Gehäuse. Jetzt drehen Sie am Schwungrad bis Sie einen Funken sehen. Sollten Sie keinen Funken sehen, überprüfen Sie bitte, ob die Zündung richtig verkabelt ist. Stellen Sie die Zündnocke (Teil 10) so ein, dass der Funke immer dann entsteht, wenn sich der Kolben am oberen Totpunkt befindet. Es kann sein, dass der Motor durch verschieben des Zündzeitpunkts, nach vorne oder hinten noch besser läuft. Als Grundeinstellung sollte jedoch der obere Totpunkt benutzt werden. Der zum Zeitpunkt kann später sehr einfach durch den dafür vorgesehenen Hebel verstellt werden.

Einstellen der Geschwindigkeit über den Fliehkraftregler
Während der ersten Startversuche und der Einlaufzeit sollte der Fliehkraftregler noch ohne Funktion bleiben. Das vereinfacht das Einstellen des Vergasers. Wenn der Motor nach einigen Betriebsstunden gut eingestellt ist und sich über den Vergaser sehr gut in der Drehzahl regeln lässt wird der Reglerhebel (34) und der Regellung Verstellhebel (74) mit einem Federstahldraht verbunden. Anschließend wird der Motor über den Vergaser auf die niedrigste sicher laufende Drehzahl eingestellt. Jetzt kann der Regellung Verstellhebel mit dem Befestigung Verstellhebel (75) arretiert werden. Dadurch ist jetzt der Fliehkraftregler mit dem Vergaser verbunden. Wenn die Drehzahl des Motors jetzt geringer wird öffnet sich automatisch der Schieber des Vergasers.

Zusammenbau und Montage vom Vertikalen Verbrennungsmotor Jonas

Da es sich bei dem Verbrennungsmotor Jonas um ein sehr komplexes Modell handelt haben wir ein Video erstellt in dem wir Schritt für Schritt zeigen wie das Modell zusammengebaut wird. Wenn alle Teile wie in unserem Baubericht hergestellt wurden kann mit der Montage des Verbrennungsmotors begonnen werden. In dem Video sehen Sie wie wir alle Komponenten montieren und zusammensetzen. Sie sehen wie der Vergaser, die Königswelle mit dem Fliehkraftregler und die Kurbelwelle montiert und eingebaut werden.

Verbrennungsmotor Jonas Im Bengs Modellbau Shop bestellenUnter jeder Baugruppe sehen Sie ein Video. Es handelt sich jedes Mal um das gleiche Video. Der Videoplayer startet nur an der an der Stelle des Videos wo es um das Thema geht. Sie können sich das Video also am Stück ansehen oder nur die jeweiligen Teile die sie aktuell interessieren.

In diesem Video möchte ich Ihnen zeigen wie der stehende Verbrennungsmotor Jonas von Bengs Modellbau montiert wird. Alle Frästeile liegen dem Bausatz fertig bei, alle Drehteile müssen von Ihnen auf der Drehbank hergestellt werden. Nachdem alle Bauteile gebohrt, entgratet, Gewinde geschnitten und teilweise weich verlötet sind können wir mit der Montage beginnen.

Kurbelwelle

Anfangen möchte ich mit der Kurbelwelle die Kurbelwelle wurde von mir bereits mit Weichlotverzinnungspaste weichgelötet und anschließend mit Spannstiften verstiftet. Der Mittelsteg wird erst nach dem verlöten herausgesägt die Distanzbuchsen rechts und links von den Kurbelwangen habe ich ebenfalls mit angelötet das muss man nicht unbedingt aber da die Distanzbuchse nicht mehr demontiert werden habe ich sie gleich mit angelötet.

Jetzt sieht man wie ich die Gleitlagerbuchsen auf die Kurbelwelle aufschriebem. Die Gleitlagerbuchsen haben Bohrungen durch die später das Öl der Öler fließen kann, es ist wichtig dass die Bohrungen in einer Flucht mit dem Bohrungen in den Lagerböcken laufen. Die Teile werden zusammengesetzt und mit Modellbauschrauben 3 × 8 verschraubt. Ich habe sowohl auf die Lagerböcken als auch auf die Lagerböcke Deckel Punkte gemacht sodass ich sie immer wieder der gleichen Lage montiere, das erleichtert die Montage deutlich. Zwischendurch sollte man immer mal wieder prüfen ob noch alle Bauteile leichtgängig miteinander laufen. Jetzt können die Öler Becher eingesetzt werden weiter gehts mit dem schrägverzahnten Zahnrad für die Königswelle das Zahnrad wird mit einer Madenschraube M3x3 fixiert. Im hinteren Bereich der Kurbelwelle wird jetzt die Platte zur Aufnahme des Unterbrecherkontakt montiert. Zuerst wird der Unterbrecherkontakt auf der Platte montiert dabei wird eine M3x6 Innensechskantschrauben verwendet, wie man hier sieht ist im Unterbrecher ein Langloch über den später noch der Abstand zwischen Unterbrecher und Nocke eingestellt werden kann.

Der Motor verfügt über eine Zündzeitverstellung dafür montiere ich jetzt den Hebel. Der Hebel besteht aus einem 4 mm Rundmessing. Im oberen Bereich ist ein Sechskant Griffstück das Griffstück wird mit einer Modellbaumutter gekontert die Gegenseite wird in die Buchse eingeschraubt. Da wir sie erst später fixieren jetzt wird die Unterbrecher nur locker aufgeschoben. Die Nocke wird mit einer M3 Madenschraube fixiert,auf Steuerungszeiten, Ventilspiel und Ähnliches achten wir bei der Montage noch nicht, das ist im gebauten Zustand einfacher einzustellen. Jetzt ist das Bauteil Kurbelwelle zum Einbau bereit.

Gusssockel

Der Gusssockel liegt dem Bausatz bei er ist so sauber gegossen dass er später nicht mehr mit der Fräse bearbeitet werden muss. Zuerst schrauben wir in die bereits gebohrten Löcher die Halterung für die Verstellung der Benzinpumpe ein, dafür werden zuerst 2 schräg gefeilte Buchsen aufgesetzt um die Schläge des Gusssockels auszugleichen auch auf der Gegenseite werden diese schrägen Buchsen aufgesetzt um die Montage der beiden Wellen zu erleichtern schraube ich die Schaltkulisse auf damit der Wellenabstand passt. Jetzt wird wieder eine Abgeschrägte Buchse aufgesetzt und im Anschluss eine M4 Edelstahl Mutter aufgeschraubt. Jetzt kann der Gusssockel auf die Holzplatte aufgeschraubt werden die Zündung habe ich bereits fertig verkabelt eine genaue Anleitung und Schaltplan liegen dem Bausatz bei. Das zu sehende Kabel wird mit dem Gusssockel verbunden das Hochspannungskabel wird durch eine Bohrung im Gusssockel geführt, hier wird später die Zündkerze CM-6 M10x1 mit Strom versorgt der Gusssockel wird mit selbst gebauten Schrauben verschraubt. Dazu wird eine Gewindestange auf die passende Länge abgesägt und anschließend eine M4 Hut Mutter aufgeklebt unten in der Holzplatte befinden sich Einschlagmuttern für M4. Die Einschlagmuttern liegen natürlich dem Materialbausatz Jonas bei. Die Kurbelwelle kann jetzt mit dem Gusssockel verschraubt werden. Dabei verwenden wir wieder M3 Modellbauschrauben mit 8 mm Länge. Der fertige Kolben bekommt jetzt seinen 25mm Kolbenring aufgeschoben der Kolbenring sollte sich leicht bewegen aber nicht zu viel Spiel haben, die genauen Maße finden Sie in der Zeichnung. Der Kolbenbolzen wird mit einer Madenschraube fixiert der Kolben besteht aus Grauguss es liegt dem Bausatz genug Material bei um 2 Kolben herzustellen. Das Pleuelgelenk wird mit M3 Modellbauschrauben 15 mm Länge verschraubt. Bei der Montage sollten Sie darauf achten dass das Pleuelgelenk sich noch gut auf der Kugel bewegen lässt.

Maschinenständer

Als nächstes wird der massive Maschinenständer aus Messing montiert, er ist bereits fertig weichgelötet und geputzt. Eine Fußplatte hat ein Durchgangsloch durch die das Hochspannungskabel zur Versorgung der Zündkerze gesteckt wird. Der Sockel wird ausgerichtet und verschraubt zum Verschrauben verwenden wir hier 3x 8 Modellbauschrauben. Als nächstes wird die Zylinderhülse montiert, zu sehen ist hier das sehr schön saubere Hydraulikrohr in dem später der Kolben läuft. Die Zylinderhülse hat einen Hohlraum in dem später das Kühlwasser zirkulieren kann die Zylinderhülse wird über Stehbolzen am Maschinengestell befestigt. Der Kolben steht oben etwas über das ist so gewollt. Jetzt wird die Hülse mit M3 Modellbauschrauben verschraubt. Als nächstes kümmern wir uns um den Zylinderkopf aus Aluminium hier ist die Bohrung für die Zündkerze, hier die für den Vergaser, das bedeutet: das ist das Einlassventil. Ich habe die Ventile markiert das Einlassventil bekommt immer eine Plangedrehte Oberfläche. Das Auslasssventilen bekommt eine leichte Vertiefung so kann ich sie später nicht vertauschen. Mit einem Finger stütze ich von unten die Ventile und setze jetzt die Ventilfedern auf. Im Anschluss schiebe ich eine Buchse auf das Ventil. Die Buchse schiebe ich soweit zurück bis der Einstich zu sehen ist, jetzt die beiden Halbschalen in die Nut schieben. Mit ein bisschen Übung funktioniert das recht gut auch wenn die Bauteile sehr klein sind auf jeden Fall sieht das Ergebnis sehr schön aus. Die Ventile sollten eingeschliffen werden dafür habe ich bereits ein eigenes Video erstellt. Jetzt das zweite Ventil bei der wir die gleiche Prozedur wiederholen.

Zylinderkopf

Im Anschluss wird der Zylinderkopf in der richtigen Position auf die Zylinderhülse aufgeschraubt dazu verwenden wir wieder selbst gebauten Schrauben man könnte an dieser Position auch Stehbolzen aus Gewindestange verwenden ich persönlich mache das aber nicht gerne da die Stehbolzen meistens bei der Demontage im Weg stehen. Darum verwende ich Gewindestangen und klebe an das obere Ende einer Modellbaumutter an so erhalten wir eine lange Schraube.

Ausleger für Nockenwelle

Die Ausleger werden an der Zylinderhülse montiert, die Ausleger dienen später dazu die Nockenwelle aufzunehmen außerdem wird noch der Fliehkraftregler und die Wasserpumpe an den Bauteile befestigt. Es empfiehlt sich die Seitenwangen noch nicht komplett fest zuschrauben das erleichtert die spätere Montage der Nockenwelle. Zuerst wird die Einlassnocke aufgeschoben, dann die Auslassnocke. Beide werden über eine Madenschraube auf der Welle fixiert. Das obere Zahnrad für die Königswelle wird ebenfalls mit einer Madenschrauben fixiert. Alle Bauteile sollten immer geprüft werden ob sie auch leichtgängig laufen. Der Halter für die Kipphebel wird mit den Zylinderkopf verschraubt. Als nächstes werden die Kipphebel montiert, im vorderen Bereich bekommen Sie eine Rolle aus Edelstahl die Kipphebel werden mit einer Modellbaumutter am Kipphebel Halter befestigt. Als nächstes montieren wir den Zündkerzenstecker der Zündkerzenstecker besteht aus einem Drehteile aus Messing im Inneren ist ein Magnet verklebt. Durch die Querbohrung stecken wir eine Holzschraube. Die Holzschraube kann in das Kabel eingeschraubt werden, die Verbindung mit der Schraube ist sehr stabil. Jetzt kann die Zündkerze eingeschraubt werden und der Stecker aufgesetzt. Durch das Magnet ist er fest mit der Zündkerze verbunden.

Fliehkraftregler und Wasserpumpe

Jetzt kümmern wir uns um den Fliehkraftregler. Den Fliehkraftregler habe ich hier schon einmal fertig montiert er ist mit M2 Modellbauschrauben zusammengebaut als Königswelle liegt ein Stück Federstahl bei. Aufgrund der Länge konnten wir hier kein Silberstahl verwenden. Am Ende wird der Fliehkraftregler montiert in den Zwischenraum wird eine beiliegende Fehler geschoben der Fliehkraftregler wird mit einer M3 Madenschrauben auf der Welle fixiert. Wichtig ist das er leichtgängig auf der Welle gleiten kann. Wie Sie hier sehen funktioniert das tadellos. Damit der Fliehkraftregler seine Kraft auch übertragen kann und später den Vergaser steuern kann ist eine Kulisse erforderlich hierfür werden jetzt nach und nach Bauteile und Buchsen aufgeschoben alle Buchsen und Zahnräder werden auch hier von M3 × 3 Madenschrauben fixiert. Dieses Bauteil aus Vierkantmessing dienen später zur Befestigung am Motor. Das Oberteil des Fliehkraftregler ist fertig jetzt kümmern wir uns um den unteren Teil. Hier wird zuerst das Zahnrad aufgeschoben, dann eine Distanzbuchse, einen Lagerbock und eine Stellschraube die verhindert dass die Welle wandert, jetzt kann der Fliehkraftregler komplett mit der Maschine verbunden werden. Im unteren Bereich ist sie durch den Lagerbock befestigt im oberen Bereich mit dem Vierkant Messing das jetzt mit dem Ausleger verschraubt wird. Der Fliehkraftregler kann sich jetzt rauf und runter bewegen, allerdings bekommen wir die Kraft noch nicht zum Vergaser. Dafür brauchen wir noch einen Umlenkhebel zuerst wird die Halterung für den Umlenkhebel montiert. Alle Teile gehen leichtgängig. Fixiert wird das ganze über eine M3 Modellbaumutter. Hier sehen Sie die Funktionsweise. Weiter geht es mit der Wasserpumpe zuerst mit dem Exzenter. Der Exzenterring wird auf den Exzenter aufgeschoben und eine Gabel wird in den Exzenterring eingeschraubt dadurch dass das M3 Gewinde der Gabel bis in eine Nut reicht kann er sich nicht verschieben. Der Plunder bekommt 2 O-Ringe so vorbereitet kann in den Pumpenkörper eingeschoben werden. Der Pumpenkörper wird mit einer 3 × 15 Schraube mit dem Ausleger verschraubt. Jetzt noch Gabel und Plunder miteinander verbinden und schon läuft die Pumpe. Die Pumpe bekommt jetzt ihre Ventilkugel, die Rohrverschraubung werden zusätzlich noch mit einem O-Ringe abgedichtet. Im Ausgangsbereich der Pumpe muss die Verschraubung eingesägt werden damit die Pumpe in dieser Richtung nicht dichtet die Kugel wird zuerst eingelegt dann die Verschraubung aufgeschrauben.

Kühler und Zwischentank

Der Anschluss für den Kühler wird montiert als Dichtung verwenden wir hier die beiliegenden Vulkan Dichtring, zur Verschraubung des Kühlers wird ebenfalls ein Vulkan Dichtring aufgelegt. Im unteren Bereich wird ebenfalls eine Ventilkugel in die Verschraubungen vom Kühler eingebracht jetzt wird die Zuleitung für den Kühler montiert die Leitungen werden später weich verlötet zur besseren Sichtbarkeit habe ich das an diesem Punkt noch nicht gemacht. Die andere Seite der Pumpe bekommt jetzt Ihre Verschraubung sie saugt das Kühlwasser im unteren Bereich der Zylinderhülse ab. Im Anschluss kommt das Rohr für den Vorratsbehälter. Der Vorratsbehälter wird ebenfalls mit einer Verschraubung montiert, zuerst ein O-Ring aufschieben, dann den Vorratsbehälter montieren und mit der Verschraubung fixiert. In diesem Behälter wird später das Kühlwasser eingefüllt. Im Bereich des Kühlers hat der Kühlkreislauf eine Entlüftung mit Verschlussschraube. Hierfür wird eine auf der Drehbank erstellt Schraube verwendet. Jetzt wird noch der Auspuff montiert und dann ist die Seite des Zylinderkopf fertig. Weiter geht es mit dem Zwischentank fürs Benzin dieses Bauteil ist eine Konstruktion bei der durch das Löten eine Nut entstanden ist in diesem Nut wird ein O-Ring eingeschoben, er dichtet später das Glasröhrchen ab. Das Glasröhrchen sollte sich mit leichtem Druck einschieben lassen dieser Behälter steht später nicht unter Druck darum sollte die Dichtigkeit kein Problem sein. Als nächstes werden bei dem Zwischentank die Säulen montiert, anschließend der Deckel. Über das 5 mm Vierkant Bauteil wird der Zwischentank später am Zylinder befestigt das Bauteil wird mit Senkkopfschrauben M2 verschraubt. Als nächstes muss das so entstandene Bauteil mit den Zylinder verschraubt werden, erst jetzt kann der Glaszylinder eingesetzt werden. Der Glaszylinder wird oben noch durch einen wieteren 17 mm O-Ring abgedichtet. Wenn man jetzt die M2 Modellbauschrauben anzieht verquetscht der O-Ring und das komplette Bauteil ist dicht.

Vergaser

Wieter geht es mit der Montage des Vergaser Hauptkörpers. Er ist bereits mit dem Einlasstrichter verlötet, als erstes bekommt der Düsenstock eine Überwurfmutter aufgeschraubt, jetzt wird der Düsenstock von unten in den Vergaserkörper eingeschraubt, Achten Sie darauf dass der Schlauchanschluss in die richtige Richtung zeigt. Über den Schlauchanschluss wird der Vergaser später mit Benzin versorgt. Der Vergaserschieber wird in den Vergaserkörper eingeschoben und sollte sich möglichst leicht bewegen lassen. Über eine M2x6 Modellbauschraube wird verhindert dass der Schieber aus dem Körper fällt, auch jetzt sollte er sich noch leicht bewegen lassen. Hier sieht man wie der Vergaser von innen aussehen sollte der Düsenstock sollte ca. zur Hälfte bis in den Vergaser reichen. Im Bereich wird jetzt ein weiterer Hebel angeschraubt an diesem Hebel wird später der Fliehkraftregler befestigt. Die Vergasernadel sollte sehr schönen spitz geschliffen sein je spitzer sie ist um so  schöner lässt sich der Vergaser einstellen. Zuerst bekommt die Vergasernadel eine Überwurfmutter dann eine Druckfeder damit sich die Vergasernadel während des Betriebs nicht verstellt. Die Vergasernadel wird komplett eingeschraubt so ist der Vergaser geschossen das Röhrchen was den Vergaser mit Benzin versorgt bekommt zuerst eine Verschraubung aufgeschoben dann einen O-Ring und anschließend kann das Röhrchen mit dem Zwischentank verschraubt werden. Im Anschluss wird der Vergaser mit dem Röhrchen über einen kurzen Stück PVC Schlauch verbunden und in die vorgesehene Bohrung gesteckt und mit einer M3 Madenschrauben fixiert. Der Stelhebel und der Vergaserhebel werden jetzt über ein Stück Federstahldraht verbunden. Wenn man jetzt die Verschraubungen auf den Vergaser löst kann der Vergaser eingestellt werden. Anschließend wird der Hebel fixiert und der Fliehkraftregler kann den Vergaser in der gewünschten Position um einige Grad verstellen. Fertig ist die Montage Verbrennungsmotor Jonas.

Benzinpumpe

Weiter gehts mit der Benzinpumpe, die dazu benötigt wird das Benzin aus dem eigentlichen Tank in dem Zwischentank  zu punkten zuerst bekommt die Benzinpumpe einen weiteren Fuß. Jetzt werden die beiden Rückschlagventile montiert.Jetzt kann die Pumpe auf der Holzplatte montiert werden dazu werden die beiliegenden Holzschrauben aus Stahl verwendet. Alle Teile des Tanks wurden von mir nach Zeichnung hergestellt und anschließend verlötet jetzt ist der Tank zur Montage bereit. Um ihn für die Montage auf der Holzplatte vorzubereiten bekommt er als erstas von mir Füße verpasst, diese Schrauben sollten Sie mit Schraubenkleber oder einen Flächendichtmittel einsetzen wahlweise kann man die Füße auch einfach gleich mit Verlöten. Auch der Tank wird mit Holzschrauben auf der Grundplatte verschraubt.

Verstellhebel Benzinmenge

Weiter geht es mit der Vorrichtung mit der Fördermenge der Benzinpumpe eingestellt werden kann, als erstes wird der Verstellhebel montiert, Über diesen Verstellhebel kann später der Hub der Benzinpumpe verstellt werden, dadurch ändert sich die Fördermenge. Der komplette Mechanismus wird an den beiden Bolzen die wir anfangs in den Sockel eingeschraubt haben montiert. Zuerst wird der Umlenkhebel montiert und mit dem unteren Zahnrad für die Königswelle verbunden. Als nächstes kommt das Frästeile der Kulisse, jetzt wird das Gestänge montiert was die Kraft an die Benzinpumpe weiterleitet. Als letztes wird der Verstellhebel aufgeschoben. Er greift direkt in die Kulisse und raste dort ein um ihn zu verstellen muss der kleine Handhebel nach unten gedrückt werden. Ist der Hebel links macht die Pumpe viel Weg und fördert dementsprechend viel Benzin, ist der Hebel rechts macht sie kaum Weg und fördert kein Benzin. Zum Schluss fehlen nur noch die beiden Rohre die die Pumpe und den Zwischentank verbinden. Im unteren Bereich ist das Rohr durch eine Verschraubung mit der Pumpe verschraubt im oberen Bereich verwenden wir PVC Benzinschlauch um das Kupferrohr und den Zwischentank zu verbinden.

Zündung und Schwungrad Montage Verbrennungsmotor Jonas

Der Unterbrecherkontakt wird über ein Kabel mit der Zündung und der Zündspule verbunden, den Schaltplan der Zündung finden Sie in der Bauanleitung. Das fertig bearbeiteten Schwungrad wird auf die Welle aufgeschoben das Schwungrad wird über einen Spannsatz fest mit der Welle verbunden die beiden Bauteile werden so montiert dass die beiden Schlitze sich gegenüberliegenden verschraubt wird. Der Spannsatz mit M3 x 6 Innensechskantschrauben, Die Schrauben müssen mehrmals umlaufen nachgezogen werden da sich der Spannsatz bei jedem mal etwas setzt, ist der Spannsatz richtig verschraubt ist die Verbindung bombenfest. Das war es alle Bauteile des Motors sind jetzt montiert können uns jetzt darum kümmern die Steuerzeit und die Zündung Zeit richtig einzustellen der Motor gut läuft und funktioniert.

 

Verbrennungsmotor Jonas Im Bengs Modellbau Shop bestellen