Baubericht Stirlingmotor “Laura”

Auf dieser Seite finden Sie einen Baubericht für den Stirlingmotor Laura. Der Baubericht wurde uns freundlicherweise von einem Kunden aus Österreich zur Verfügung gestellt. Der Baubericht für den Stirlingmotor ist reichlich bebildert und kann Sie bei der Fertigung Ihres Stirlingmotor unterstützen oder Anregungen geben.

Sollten Sie sich für den Stirlingmotor Laura interessieren und gerne ebenfalls diesem Materialbausatz bauen wollen können Sie den Bausatz einfach für uns im Onlineshop bestellen. In der Produkt Beschreibung finden Sie eine genaue Auflistung welche Werkzeuge Sie benötigen und können so feststellen ob Sie gegebenenfalls noch Werkzeug benötigen.

Hier gelangen Sie in den Bengs Modellbaushop zum Materialbausatz Stirlingmotor Laura

Ich habe fünf Wochenenden daran gebastelt und es hat mir eine riesen Freude bereitet. Ich habe immer darauf geachtet dass der Motor leichtgängig ist und alle Dichtflächen mit Motordichtmaße abgedichtet. Der Stirling ist gleich beim ersten Versuch weggelaufen …. als könnte Ihn niemand mehr stoppen!!!

Anbei sende ich noch ein paar Fotos, habe fast alles Schritt für Schritt dokumentiert.

 

Baubericht Stirlingmotor Laura

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Das Grundgestell des Stirlingmotors wird nach Zeichnung angerissen und gebohrt. Die Bauteile des Grundgestells werden weich verlötet. Das kann man entweder mit Flussmittel und Elektrolot machen oder man verwendet Weichlotpaste. Beim Verlöten des dieses Grundgestells wurde Weichlotpasste verwendet, eine manuelle Lot-Zugabe war fast nicht notwendig. (Lot ist nur dort wo es auch sein soll) Anschließend werden die Lötstellen geputzt so das nur noch eine minimale Lotnaht zu sehen ist.

Wir empfehlen für diesen Arbeitsschritt ebenfalls die Weichlotpaste sie eignet sich hervorragend dazu solche Gestelle komplett zu verlöten meistens genügt anschließend eine minimale Zugabe von Weichlot auf der Rolle. Hier geht es zu der Weichlotpaste in unserem Online Shop.
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Die Sockel auf denen später das Maschinengestell des Heißluftmotors ruht werden aus 8 mm Aluminium Rundmaterial hergestellt. Zuerst werden sie auf der Drehbank bearbeitet und gebohrt im Anschluss wird M2 Gewinde eingeschnitten.


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Die Lagerböcke für den Stirlingmotor Laura liegen dem Materialbausatz bereits bei. Der Lagerbock muss nur noch gebohrt und entgratet werden. Die Löcher von Lagerbock und dem Lagerbock Deckel müssen gut fluchten damit sich später das Lager nicht verklemmt. Damit die Lagerbock Deckel untereinander nicht vertauscht werden wurden sie bei diesem Modell mit Körnerpunkten markiert.

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Das Schwungrad wird zuerst von ihnen gespannt. In dieser Aufspannung kann man den äußeren Durchmesser und eine Seite des Bundes bearbeiten. In der gleichen Aufspannung sollte man auch die Bohrung für die Hauptwelle bohren und und mit der Reibahle reiben. Somit ist gewährleistet das der äußere Durchmesser zur 6H7 Bohrung läuft.

Die Schwungräder aus Stahlguss bekommen Sie auch einzeln in unserem Modellbau Onlineshop. Die Schwungräder sind sehr fein gearbeitet und sehr sauber gegossen. Sie werden im Wachsausschmelzverfahren hergestellt wodurch dieser besonders feine Verarbeitung erst möglich wird. Sie eignen sich für verschiedene Modellbau Projekte. Die Schwungräder sehen sowohl auf Stirlingmotoren als auch auf Flammenfressern sehr gut aus. Hier geht es zu dem Gussschwungrad 80mm im Online Shop.


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Wenn das Schwungrad für den Stirlingmotor fertig bearbeitet ist kann man es komplett lackieren. Den überschüssigen Lack kann man später sehr einfach auf der Drehbank wieder abschleifen. Das ist sauberer und geht deutlich schneller als das abkleben mit Klebeband. Im Anschluss lässt sich das Schwungrad auch sehr gut mit AutoSol Polierpaste polieren.

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Die Bohrungen des Maschinensockels werden auf die Holzplatte übertragen und durchgebohrt. Jetzt kann der Maschinensockel vom Heißluft Motor auf die Holzplatte befestigt werden. Auf den Maschinensockel werden die Lagerblöcke aufgeschraubt. Die Lagerböcke halten dann das Schwungrad vom Modellbau Stirlingmotor.

Die Jatoba Grundplatte bekommen Sie auch einzeln in unserem Modellbau Onlineshop. Sie kann auch für andere Modellbau Projekte verwendet werden. Auf dieser Grundlage finden ebenfalls kleine Dampfmaschinen oder Flammenfresser genügend Platz. Hier geht es zu dem Jatoba Grundplatte in unserem Online Shop.

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Der Brenner liegt den Stirlingmotor als Rohmaterial bei. Er wird aus 30 mm Messingrund Material hergestellt. Zum Abdichten des Brenners liegt ein O-Ring bei. Ein passender Docht für den Brenner liegt ebenfalls bei. Wir verwenden sehr gerne Glasfaserdocht da der Docht deutlich langsamer abbrennt als klassische Baumwolle Dochte.

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Zum Trennen der Reagenzgläser wurde bei diesem Modell ein Schleifstift aus Siliziumkarbid verwendet. Alternativ kann man dafür auch eine Diamanttrennscheibe verwenden. Man kann die Reagenzgläser des Stirlings mit dem Werkzeug  schneiden das man in der Modellbauwerkstatt zur Verfügung hat.

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Die Kühlrippen werden mit einem Abstechstahl in den Zylindermantel eingestochen. Durch die Kühlrippen verlängert sich die Laufzeit des Stirlingmotors da er so seine Temperatur besser an die Umgebungsluft abgeben kann.

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stirlingmotor-zylinder-ueberstroemkanalDie Laufbuchse des Arbeitskolbens habe Wurde mit einem 600er Schleifpapier (auf einem Holz-Rundmaterial aufgewickelt, geklebt), hoher Drehzahl und etwas Schneidöl an der Drehbank “gehohnt”. So kann man eine sehr gute Oberfläche erreichen. Diesen Arbeitsschritt sollte man jedoch nicht mit zu grobem Schmirgelleinen machen da sonst die Gefahr besteht dass der Innendurchmesser des Zylinders nicht überall gleich ist.

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stirlingmotor-selber-bauen

Für die Kurbelwangen vom Stirlingmotor Laura werden zuerst 2 Messingsscheiben in unterschiedlichen Durchmessern gedreht. Im Anschluss kommen in die Scheiben 2 Bohrungen. Eine Bohrung dient dazu die Kurbelwange später auf der Welle zu befestigen. In die 2. Bohrung wird die Kurbelwelle eingeschraubt.
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Damit der Heißluftmotor möglichst ruhig läuft haben die Kurbelwangen Ausgleichsgewichte. Die Kurbelwangen können entweder von Hand mit der Feile oder mit der Fräse in ihre endgültige Form gebracht werden.

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Das Kolbengelenk vom Heißluft Motor kann entweder gefeilt oder wie in diesem Fall gefräst werden. Das Kolbengelenk wird über eine Hohniete mit der Kolbenstange verbunden. Anschließend wird das Kolbengelenk in den Kolben eingeschraubt.

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Der hintere Deckel vom Verdränger Zylinder wird aus einem 30 mm Messing Rundmaterial gedreht. Im Anschluss wird gebohrt und mit Gewindebohrern Gewinde geschnitten.

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Aus dem gleichen Rundmaterial wird auf der Verdränger Zylinder für den Heißluft Motor hergestellt.
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Mit dem Spannring wird ein O-Ring gepresst der das Duran Reagenzglas  sowohl fest in Position hält als auch abdichtet. Es ist sehr wichtig dass das komplette System des Stirlingmotor luftdicht verschlossen ist. Wenn an einem Punkt Luft entweichen kann und so wird der Stirlingmotor meist nicht.

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Das fertigen Modell vom Baubericht Stirlingmotor “Laura”

Nach 5 Wochenenden Bauzeit ist hier das tolle Ergebnis zu sehen. Der Stirlingmotor Laura hat ein rotes 80mm Schwungrad bekommen die sehr schöne Jatoba Tropenholz Grundplatte. Die Laura läuft mit einer gemessenen Drehzahl von 930 U/min.

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Hier gelangen Sie in den Bengs Modellbaushop zum Materialbausatz Stirlingmotor Laura