Baubericht Verbrennungsmotor “Der kleine Karl”

Auf dieser Seite in unserem Bengs Modellbaumagazin einen ausführlichen Baubericht für die liegenden Verbrennungsmotor „Der kleine Karl“ mit Hit & Miss Steuerung. Wir haben versucht auf alle Besonderheiten beim Bau der Maschine sowohl im Bild als auch im Text einzugehen.

Bei dem Bausatz für den Verbrennungsmotor “Der kleine Karl” ist wie bei allen unseren Materialbausätzen das Material für die Drehteile als Abschnitt im Bausatz enthalten. Alle Frästeile wurden mit einer CNC Fräse ausgefräst und müssen eventuell noch gebohrt, Gewinde geschnitten und entgraten werden. Alle benötigten Schrauben, Mutter und Bauteile für die Zündung liegen ebenfalls dem Bausatz bei. Einige Teile bei diesem Bausatz werden entweder weichgelötet oder mit Schraubenkleber fixiert.

Wenn Sie Interesse an den Verbrennungsmotor “Der kleine Karl” mit Umsteuerung haben können Sie den kompletten Materialbausatz auf unserer Website bestellen.

Alle Frästeile liegen dem Materialbausatz zum Bau eines Verbrennungsmotors bei. Sie werden von uns auf CNC Fräsen hergestellt. Alle Frästeile werden aus Messing geliefert. Die Teile sind ausgefräst und teilweise gebohrt einige Bohrungen müssen noch angegriffen gekörnt und gebohrt werden stellenweise muss auch noch Gewinde geschnitten werden.

Die beiden Gleitlagerbuchsen werden aus Rotguss auf der Drehmaschine hergestellt. Beim fertigen Modell werden sie von dem Lagerdeckel in Position gehalten. Baubericht Verbrennungsmotor Der kleine Karl

Die Kurbelwelle besteht aus 8 mm Silberstahl auf dem die beiden Kurbelwangen aufgeschoben und anschließend weich aufgelötet werden. Anschließend wird der Kurbelzapfen und auf die Kurbelwelle komplett durchgebohrt und mit einem Hohlspannstift verstiftet. Im Anschluss kann der mittlere Teil der Kurbelwelle mit einer Handbügelsäge herausgesägt werden.

Der Kühlmantel für den Benzinmotor wird aus Aluminium Rundmaterial hergestellt. Zuerst wird das Rundmaterial gebohrt und innen auf Maß gedreht. Als nächstes werden mit einem Einstechstahl auf der Drehbank die Kühlrippen vorbereitet. Mit einem 45° Fasendrehstahl werden im Anschluss die Kühlrippen zu Ende bearbeitet. Zuletzt wird mit Schmirgelleinen die Oberfläche geglättet. Wenn man möchte kann man den Kühlmantel jetzt noch mit Autosol Polierpaste auf Hochglanz bringen.

Der Zylinderkopf

Am besten markiert man sich vorher alle Bohrungen mit einem Filzstift. Somit passiert es einem nicht dass man den Zylinderkopf spiegelverkehrt erstellt oder eine Bohrung auf der falschen Seite sitzt.

Der Zylinderkopf wird aus dem Reststück vom Kühlmantel hergestellt. Zuerst werden die äußeren Maße auf der Drehbank hergestellt. Alle Bohrungen werden angerissen, gekörnt und anschließend gebohrt. Die Ventilsitze sollten nur leicht mit einem möglichst neuem 90° Kegelsenker angesenkt werden. Die Kernbohrung für das Gewinde der Glückkerze beträgt 5,7 mm anschließend kann das UNEF ¼ Gewinde in den Zylinderkopf geschnitten werden.

Ventile drehen für den Verbrennungsmotor

Die Ventile werden bei diesem Verbrenungsmotor aus Messing hergestellt. Das 8 mm Messing wird zuerst lang aus der Drehbank ausgespannt und mit einem Zentrierbohrer zentriert.

Mit einem Radienstahl wird im unteren Bereich des Ventils ein Radius an das Ventil angedreht.

Im Anschluss bekommt das Ventil am Ventilteller eine 45° Fase. Diese Phase sollte unbedingt frei von Rattermarken sein da sonst das Ventil den Brennraum später nicht zuverlässig dicht hält und der Motor keine Kompression aufbauen kann.

Der Ventilschaft sollte 3,00 mm oder leicht Untermaß sein.

Anschluss kann das Ventil einfach mit einem Stechstahl abgestochen werden.

Das kleine Zahnrad wird vom Hersteller mit Bund hergestellt. Der Bund wird für dieses Modell nicht benötigt. Das Zahnrad wird auf den Zähnen vorsichtig im Futter der Drehbank eingespannt. Jetzt kann die Bohrung auf 9 mm vergrößert werden. Durch die Bearbeitung fällt der Bund mit 9 mm Durchmesser ab. Das Zahnrad sollte sich leicht auf die Zahnradbuchse aufschieben lassen. Im Anschluss können beide Teile weich verlötet werden.

Bei manchen Bauteilen muss man sehr vorsichtig sein wenn man die Bohrungen ankörnt. Bei besonders filigranen Gabeln empfiehlt es sich ein Stück Material dazwischen zu schieben. So lässt sich das Teil gefahrlos auch mit einem Selbstschlagender Körner ohne dass es sich verbiegt.

Das Steigrohr vom Vergaser wird auf der Drehbank aus Messing Rundmaterial hergestellt. Um das lange M4 Gewinde herzustellen eignet sich besonders gut unser Schneideisenhalter für die Drehbank.

Der Tank bekommt 2 Bohrungen zur Aufnahme der Einlötbuchsen für den Tankdeckel und für das Steigrohr. Diese beiden Bohrungen sollten nicht mit einem Spiralbohrer hergestellt werden da sich Spiralbohrer bei dünnwandige Material schnell verhaken und das Werkstück aus den Schraubstock ziehen. Wir empfehlen dafür einen Schälbohrer.

Nachdem alle Teile hergestellt sind können die Teile mit Weichlotpaste bestrichen und anschließend verlötet werden. Nachdem er kalten des Bauteils werden die Flussmittel Reste beseitigt und der komplette Tank mit Schleifvlies geputzt.

Der Auspuff wird aus einem Messing 20 mm Abschnitt auf der Drehmaschine hergestellt. Er bekommt eine Längsbohrung und mehrere Querbohrungen die den Schall dämpfen sollen.

Auf der Rückseite der Stoßstange werden die überstehenden M2 x6 Modellbauschrauben plan abgeschliffen.

Der Maschinensockel besteht aus einem 40 mm x 40 mm Aluminium Vierkant Material. Der Sockel bekommt um laufend Radien sodass er an ein Gussteile erinnert. Im Anschluss werden die Bohrungen nach Zeichnung hergestellt.

Die 80 mm Schwungräder bestehen aus einem sehr sauberen Stahlguss. Sie können ohne Probleme im Reif gespannt werden. Zuerst sollte eine Seite komplett bearbeitet werden.

  • Stirnfläche plandrehen
  • Außendurchmesser sauber drehen
  • Inneren Bund sauber drehen
  • Bohrung mit Zentrierbohrer zentrieren
  • Bohrung mit 7,8mm Bohrer herstellen
  • Bohrung mit 8H7 Reibahle aufreiben
  • Schwungrad ausspannen umdrehen und auf äußeren Durchmesser spannen
  • Zweite Seite Stirnfläche plandrehen
  • Inneren Bund sauber drehen
  • Bohrungen für Madenschrauben bohren und Gewinde schneiden

Die Riemenscheibe wird auf die gleiche Art und Weise hergestellt.

Einstellung des Auslassventils


Da nur das Auslassventil angesteuert wird, brauchen wir uns auch nur da um die Steuerzeit zu kümmern. Das Ventil öffnet sich nur bei jeder zweiten Umdrehung. Bei der ersten Umdrehung bleibt das Ventil geschlossen und ermöglicht, dass das Luft Kraftstoff Gemisch verdichtet wird und zur Explosion gebracht wird. Bei der zweiten Umdrehung öffnet sich das Ventil und ermöglicht dem Kolben die Verbrennungsgase auszustoßen.

Zum einstellen stellen Sie das Modell so vor sich das sich der Zylinderkopf auf der linken Seite befindet. Drehen Sie jetzt das Schwungrad im Uhrzeigersinn. Wenn sich der Kolben auf dem Weg zum hinteren Todpunkt befindet soll die Nocke beginnt die Stößelstange nach vorne zu schieben sodass das Ausslassventil beim erreichen des hinteren Todpunkts komplett geöffnet ist. Auf dem Weg nach vorne kann der Kolben jetzt alle Verbrennungsgase über das Auslassventil ausstoßen. Vor dem Erreichen des vorderen Todpunkts beginnt sich das Ventil bereits wieder zu schließen und ist genau bei erreichen der vorderen Endlage komplett geschlossen. Am einfachsten einzustellen ist dies, wenn Sie die Madenschraube des Zahnradbuchse (Teil 15) lösen und verdrehen.

Vor der endgültigen Montage werden alle Messing und Aluteile mit der Osborn Tellerbürste entgratet. Die Tellerbürste kann Mit hilfe eines M14 Adapters in die Ständerbohrmaschine eingespannt werden und gibt den Messingsteilen eine schöne gebürstete Oberfläche und bricht alle Kanten.

Die Holzkufen aus Eichenholz werden unter dem Maschinensockel ausgerichtet. Die Bohrungen können mit einem Bleistift durch gezeichnet werden anschließend gebohrt und mit Holzschrauben verschraubt werden.

Auf der Minus Seite (mit Feder) des Batteriefachs wird ein kurzes Kabellänge ca. 5 cm verlötet. Das Kabel wird ca. 2 cm lang ab isoliert und ca. 1 cm in das Batteriefach eingeschoben und erst dann verlötet so das einige der Kabellitzen die Batterie berühren. Die Feder des Batteriefachs hat nicht genügend Durchlass darum sollte das Kabel die Batterie direkt berühren. Auf der Gegenseite des kurzen Kabels befestigen Sie einen Ringskabelschuh. Der Ringskabelschuh wird mit dem Hauptschalter verbunden. Der 2. Ausgang des Hauptschalters wird ebenfalls mit einem Ringkabelschuh direkt mit dem metallischen Gestell des Motors verbunden sodass der Stromkreis geschlossen ist.

Das Batteriefach für die Stromversorgung der Glückkerze wird unter den Sockel Bauteil 1 mit 2 M2 x 6 Modellbauschraube befestigt. Auf der Plus Seite (ohne Feder) des Batteriefachs wird ein ca. 20 cm langes Stück Kabel angelötet. Das Kabel wird im Bereich der letzten 6 mm abisoliert, dieses Endstück kann in den Glühkerzenstecker eingeschoben werden und mit der M4 Madenschraube fixiert werden.

Nun kann über den Hauptschalter die Glühkerze ein und ausgeschaltet werden. Da dieser Motor über eine Glühkerze gezündet wird brauchen wir den Zündzeitpunkt nicht einzustellen. Vor Betrieb sollten Sie jedoch an der ausgebauten Glühkerze testen ob sie mindestens kirschrot glüht. Hier sind wir mit dem Baubericht Verbrennungsmotor Der kleine Karl am Ende und vor uns steht ein Tolles Funktionsmodell.

Haben Sie Interesse an unseren Materialbausatz Der kleine Karl? Dann gelangen Sie über diesen Link direkt zu den Verbrennungsmotor der kleine Karl in unserem Onlineshop.

Baubericht stehende Dampfmaschine Leni mit Umsteuerung

Dampfmaschine Leni im Shop kaufenAuf dieser Seite in unserem Bengs Modellbaumagazin einen ausführlichen Baubericht für die stehende Dampfmaschine Leni mit Umsteuerung. Wir haben versucht auf alle Besonderheiten beim Bau der Maschine sowohl im Bild als auch im Text einzugehen.

Bei dem Bausatz für die Dampfmaschine ist wie bei allen unseren Materialbausätzen das Material für die Drehteile als Abschnitt im Bausatz enthalten. Alle Frästeile wurden mit einer CNC Fräse ausgefräst und müssen eventuell noch gebohrt, Gewinde geschnitten und entgraten werden. Alle benötigten Schrauben, Mutter und Dichtungen liegen ebenfalls dem Bausatz bei. Einige Teile bei diesem Bausatz werden entweder weichgelötet oder mit Schraubenkleber fixiert.

Wenn Sie Interesse an der stehende Dampfmaschine Leni mit Umsteuerung haben können Sie den kompletten Materialbausatz auf unserer Website bestellen.

 

Baubericht Dampfmaschine Leni mit Umsteuerung

Das Ausgangsmaterial/Frästeile

alle Frästeile liegen dem Bausatz für die Dampfmaschine bei. Einige Frästeile müssen noch gekörnt und gebohrt werden. Eine Übersicht aller Frästeile sehen Sie im unteren Bild.

Alle Frästeile der Dampfmaschine Leni

Maschinensockel

Der Maschinensockel bildet den Grund der Dampfmaschine auf diese Baugruppe werden alle anderen Bauteile aufgesetzt. Dieser Sockel wird später mit der kleinen Holzplatte verschraubt.

Hier werden die Lagerböcken und die Lagerbock Deckel der Dampfmaschine zuerst angerissen und dann mit einem Selbstschlagender Körner angekörnt. Anschließend werden die beiden Bauteile aus Messing gebohrt und wie auf der Zeichnung angegeben Gewinde geschnitten. In die Lagerbock Deckel wird mittig mit einem Zentrierbohrer gebohrt so das ein kleiner Becher entsteht der später zur Ölversorgung der Kurbelwelle dient.

Von den Messingsäulen die später die Grundplatte tragen werden 6 Stück benötigt Sie bestehen aus 8 mm Messing Rundmaterial und bekommen von beiden Seiten eine Bohrung mit M2 Gewinde.

Zuerst wird die Grundplatte angerissen und gebohrt die Bohrungen für Säulen werden anschließend mit einem 90° Kegelsenker so tief gesenkt das die Schrauben vollkommen verschwinden. Der Maschinensockel wird dann als Bohrschablone für die darunterliegende Holzplatte verwendet. So kann man sicher sein dass die Bohrungen später fluchten.

Wenn die Holzplatte gebohrt ist werden die Bohrungen von der Gegenseite mit einem 4 mm Bohrer so tief aufgebohrt dass der Kopf der kleinen Innensechskantschrauben komplett versenkt ist. Bei der Holzteile sollten frühzeitig mit Klarlack, Leinöl oder ähnlichem behandelt werden. Während der Einlaufphase der Dampfmaschine werden sie etwas mehr Öl benötigen. Ölflecken lassen sich aus unbehandelten Holz nur schwer wieder entfernen.

Die Säule die sich unter dem Exzenter befindet muss etwas ab gefeilt werden so das sie bündig mit dem Maschinensockel abschließt.

Socke aus Messing Baubericht Dampfmaschine Leni

Maschinensockel Säulen und Lagerböcken sind jetzt montiert.

Ständer und Zylinderhalter

Der Ständer der Maschine bekommt eine aus Messing hergestellte geschwungene Blende. Die Blende wir von uns flach ausgeliefert und muss noch in Form gebracht werden. Am einfachsten geht das wenn man das Material vorab ausglüht. Das funktionierte sehr gut mit unseren kleinen Lötbrennern  vom CFH. Anschließend kann man das Material wie auf dem Bild zu sehen mit einem 50 mm Rundmaterial einspannen und biegen.

Jetzt wird die gebogene Blende an den bereits verschrauben Ständer der Dampfmaschine angepasst.

Die Buchse für den Umsteuerhebel wird auf der Drehmaschine aus Messing Rundmaterial hergestellt. Diese Buchse wird im Ständer mit Weichlotpaste verlötet.

Vor dem Löten werden alle Teile noch einmal entgraten, gesäubert und gebürstet. Dafür eignet sich besonders gut die Tellerbürste von Osborn.

Alle Bauteile des Ständer werden mit Weichlot und Verzinnungspaste bestrichen und zusammengesetzt vor dem Löten sollte man unbedingt alle Teile noch einmal ausrichten.

Hier sehen Sie wie der Ständer der Dampfmaschine Leni mit einem Turbobrenner  weich verlötet wird, alternativ funktioniert aber auch der Diamant M50 von CFH.

Baubericht Dampfmaschine Leni zusammenbau.

Die M2 Senkschrauben im Ständer wurden nicht komplett versenkt. Nach dem Löten können die Köpfe weggefeilt werden ohne dass man später die Verschraubung sieht.

Ausgleichsscheiben

Die Ausgleichsscheiben werden zuerst auf der Drehmaschine gebohrt. Als nächstes werden sie von Hand im Winkel von 10° abgesägt. Hierfür reicht ein normaler Winkelmesser vollkommen aus. Nachdem die Scheiben entgratet sind werden sie für die Säule des Maschinensockels verwendet.

Kolben und Zylinder der Dampfmaschine Leni

Bei der Herstellung des Zylinders für die Dampfmaschine wird als 1. die Zylinderbohrung auf der Drehmaschine gebohrt. Anschließend wird sie entweder mit einem Innendrehstahl oder einer Reibahle das passende Maß gebracht. Anschließend wird der Zylinder auf dem Außendurchmesser gespannt und mit einer mitlaufenden Zentrierspitze zentriert. So eingespannt kann man die Außenkontur des Zylinders bearbeiten.

Die Fläche an der später der Schieberkasten aufgelötet wird, wird falls vorhanden mit einer Fräse hergestellt oder gefeilt.

Beim bohren der Zylinderdeckel können Sie wenn verfügbar einen Teilkopf verwende. Wenn nicht benutzen Sie Teil 7 als Bohrschablone für die M2 Bohrungen. Die Bohrungen leicht ansenken und das Bauteil entgraten.

Anschließend kann der Zylinderdeckel als Bohrschablone verwendet werden. Der Zylinderdeckel hat 2,2 mm Bohrungen der Zylinder bekommt später 1,6 mm Bohrungen mit M2 Gewinde. Wenn also der Zylinderdeckel als Bohrschablone verwendet wird mit dem 2,2 mm Bohrer nur kurz anbohren. Dann einen 1,6 mm Bohrer in die Bohrmaschine spannen und die Bohrungen wie in der Zeichnung dargestellt bohren. Anschließend mit einem M2 Gewindebohrer das Gewinde herstellen.

Der Kolben aus Rotguss wird auf der Drehmaschine bearbeitet. Zuerst wird das beiliegende Material plan gedreht. Anschließend wird auf der Drehbank ein Loch gebohrt und M4 Gewinde eingeschnitten. Der Außendurchmesser wird noch nicht bearbeitet. Das entstandene Teil kann jetzt auf die fertige Kolbenstange aus Edelstahl Rundmaterial aufgeklebt werden. Dazu können Sie handelsüblichen Schraubenkleber verwendet. Nachdem der Kleber getrocknet ist wird die Kolbenstange die Drehbank eingespannt und der Kolben auf das passende Maß gedreht.

Pleustange

Aus optischen Gründen bekommt die Pleuelstange eine leichte Schräge. Da es sehr schwierig ist den passenden Winkel durch verstellen des Supports einzustellen haben wir uns für eine andere Bearbeitungsart entschieden. Das Messingrundmaterial wird mit einem Drehstahl grob vor gedreht. Anschließend werden die Stufen mit einer Feile geglättet. Im letzten Schritt wird die Oberfläche mit Schmirgelleinen so lange bearbeitet ist eine schöne Oberfläche entsteht.

Schieberkasten der stehenden Dampfmaschine Leni

Der Schieberkasten ist sicherlich das komplizierteste Teil des Dampfmaschinen Bausatzes. Bringen Sie zuerst mit einer Feile das Längenmaß des Messing Vierkant auf Maß. In der beiliegenden Bauanleitung ist eine für Schritt Anleitung wie der Schieberkasten gebohrt werden sollte. Wenn Sie dieser Anleitung folgen ist die Erstellung dieses Bauteils kein Problem.

Kurbelwelle

Die Kurbelwelle wird aus Silberstahl und Messing Frästeilen weich zusammengelötet. Alle Teile werden gereinigt mit Weichlotverzinnungspaste bestrichen und weich verlötet. Der Zwischensteg wird erst nach dem weichlöten mit einer Handbügelsäge entfernt.

Zylinder und Schieberkasten löten

Zuerst werden die beiden Flächen vom Zylinder und Schieberkasten mit Weichlot Verzinnungspaste bestrichen.

Anschließend werden die beiden Bauteile mit einem Lötbrenner erhitzt bis die Lötpaste schmilzt, danach abkühlen lassen.

Zum Schluss können die beiden Teile zusammengesetzt und wieder erhitzt werden so lange bis die Paste wieder zu laufen beginnt. Wenn nötig kann jetzt noch etwas Weichlot und hinzugegeben werden.

Der Schieberkastendeckel wird angerissen, gekörnt und gebohrt.

Der Schieber aus Edelstahl Rundmaterial wird auf der Drehmaschine hergestellt.

Der Schieberkasten Deckel entsteht auf der Drehmaschine und wird anschließend auf der Bohrmaschine gebohrt.

Der Handgriff entsteht Freihand auf der Drehmaschine anschließend kann er mit Autosol Metallpolitur sehr schnell und einfach auf Hochglanz gebracht werden.

Der fertige Hebel um die Steuerzeit umzustellen inklusive des polierten Handgriffs.

Exzenter mit Stephensen Umsteuerung

Die Exzenter Außenringe werden angerissen gekörnt und gebohrt. Anschließend werden sie verschraubt. An das Innenmaß der Exzenter Außenringe kann jetzt der Exzenter angepasst werden.

Die Exzenter Scheiben werden auf der Bohrmaschine aufgebohrt. Anschließend wird in dieser Bohrung noch eine Hülse eingelötet.

Eine Gestängestange vom Exzenter muss gebogen werden. Um Messing biegen zu können ohne dass es bricht muss man es vorher einmal ausglühen da es sonst brechen würde. Nach dem ausglühen kann man das Teil kalt werden lassen und bequem und einfach biegen.

Auf diesem Bild kann man sehr gut sehen wie weit die Stange gebogen werden muss.

Schwungrad

Das Schwungrad 80mm wird im Wachsauschmelzverfahren hergestellt. Es besteht aus Stahlguss und alle Anschlüsse sind bereits abgeschliffen. Diese Schwungräder haben einen sehr guten Rundlauf und können auch auf kleineren Drehmaschine sehr gut im Reif gespannt werden. Diese 80mm Schwungräder können Sie in unserem Onlineshop auch einzeln kaufen.

Folgende Bearbeitungsreihenfolge schlagen wir vor:

  • Schwungrad ihnen im Reif spannen
  • Außendurchmesser bearbeiten
  • Stirnfläche bearbeiten
  • Mit 45°Stahl 0,5 Millimeter Fase andrehen
  • mit Zentrierbohrer zentrieren
  • mit 5,8 mm Bohrer durchbohren
  • mit 6 H7 Reibahle aufreiben
  • Schwungrad umdrehen und je nach Größe der Drehmaschine entweder außen spannen (optimal) oder wieder innen im Reif spannen
  • Zweite Stirnseiten bearbeiten

Zusammenbau Baubericht Dampfmaschine Leni

Das gestänge der Dampfmaschine Leni

Steuerzeit einstellen

Drehen Sie zuerst die Kurbelwelle auf die höchste Position sodass der Kolben sich am oberen Totpunkt befindet. Drehen Sie jetzt den Exzenter in die gleiche Stellung sodass sich auch der Schieber in der obersten Position befindet. Halten Sie den Exzenter fest sodass er sich nicht mitdrehen kann und verdrehen Sie die Kurbelrichtung um 90°. Wenn Sie die Kurbelwelle im Uhrzeigersinn um 90° verdrehen wird sich die Dampfmaschine später im Uhrzeigersinn drehen. Befestigen Sie den Exzenter wieder fest auf der Kurbelwelle mithilfe der Madenschraube. Die Steuerzeiten der Dampfmaschine sind jetzt eingestellt.

Die Fertige Dampfmaschine Leni

In diesem Video sehen Sie die Dampfmaschine Leni mit Stephenson Umsteuerung von Bengs Modellbau. Die Dampfmaschine ist Bengs Modellbau als Materialbausatz erhältlich. Im Materialbausatz sind alle fertig gefräst Frästeile, Schrauben, Muttern und Federn enthalten.
Alle Drehteile liegen dem Bausatz unbearbeitet bei und müssen von Ihnen auf der Drehmaschine bearbeitet werden. Eine umfangreiche Bauanleitung mit Zeichnungen liegen dem Bausatz bei.

Materialbausatz Dampfmaschine Leni im Onlineshop bestellen

 

Dampfmaschine Leni im Shop kaufenDen Materialbausatz von der Dampfmaschine Leni mit Umsteuerung können Sie einfach in unserem Onlineshop bestellen. Alle Frästeile sind fertig gefräst und müssen nur noch entgraten und eventuell gebohrt werden alle Drehteile liegen dem Materialbausatz Roh bei. Alle Schraubenmuttern und Federn liegen dem Bausatz ebenfalls bei. Zur Bearbeitung benötigen Sie eine kleine Drehmaschine eine kleine Bohrmaschine und etwas Handwerkszeug. Genaueres finden Sie in der Artikelbeschreibung auf unserer Website.

Materialbausatz Dampfmaschine Leni mit Umsteuerung

 

Steuerzeiten einstellen beim Verbrennungsmotor Jonas

Ventile und Steuerzeiten einstellen Verbrennungsmotor Jonas

Beim Einsetzen der Ventile in den Zylinderkopf, kann es sein, dass man die Ventile noch einschleifen muss. Dazu eignen sich die meisten Ventilschleifenpassten nur unzureichend. Da sie für große Motoren hergestellt werden, ist ihre Körnung meist sehr grob. Es hat sich gezeigt, dass sich das von uns vertriebene Autosol Schleif- und Polierpaste sehr gut hierfür eignet. Die Ventile sind eine der größten Fehlerquellen bei einem Modellbau Verbrennungsmotor. Hier sollte also äußerste Sorgfalt gelten. Der Motor muss bei der Inbetriebnahme über eine deutlich spürbare Kompression verfügen.

Kompression

Ein wichtiger Punkt bei einem Verbrennungsmotor ist die Kompression. Ohne ausreichende Kompression läuft der Motor nur sehr schlecht oder startet erst gar nicht, da das Benzin Luft Gemisch sich nicht entzündet. Meistens liegt die Ursache bei den Modellbaumotoren bei den Ventilen. Eine mangelnde Kompression kann allerdings auch an der Zylinder und Kolbenpassung liegen. Selbst wenn bei wie bei diesem Modell ein Kolbenring eingebaut ist. Durch die offene Bauweise des Motors kann man den Fehler jedoch relativ schnell finden. Bauen Sie zuerst Auspuff, Vergaser und die Kipphebel ab und beginnen Sie jetzt am Schwungrad zu drehen. Durch Auflegen des Fingers auf die Bohrung für den Vergaser oder für den Auspuff kann man feststellen welches Ventil nicht dicht ist. Spürt man bei beiden Bohrungen nicht dass sich ein Druck aufbaut kann es passieren das man aus der Zylinderhülse ein leichtes zwischen hört das ist ein Indiz dafür dass der Überdruck am Kolbenring vorbei entweichen kann.

Jetzt sollte man genau wissen wo der Motor den Schwachpunkt hat und kann entweder die Ventile noch einmal nach bearbeiten oder einen neuen etwas strammeren Einstich für den Kolbenring herstellen.

 

Einstellen des Ventilspiels
Zu aller erst sollte das Ventilspiel eingestellt werden. Dazu wird die Nocken so hin gedreht dass das Ventil nicht betätigt wird. Jetzt sollte zwischen der Einstellschraube des Kipphebels und dem Ventilschaft ca. 0,2mm bis 0,3mm Luft sein. Wenn die Einstellung stimmt wird die Einstellschraube mit einer Modellbaumutter gekontert sodass sie sich während des Betriebs nicht mehr lösen kann.

Einstellen der Steuerzeit
Bevor sie die Steuerzeit einstellen prüfen Sie ob die Madenschrauben der Zahnräder alle fest angezogen sind. Es kann sonst passieren das ein überraschendes Zahnrad die Einstellung der Nocken wieder verschiebt.

Das Einlassventil beginnt schon kurz vor OT (Oberer Totpunkt Kolben oben bei den Ventilen) zu öffnen damit es ausreichend weit offen ist wenn der Kolben beginnt auf dem Weg nach unten Frischluft an zu saugen. Das Einlassventil schließt eigentlich erst nach dem UT (Unter Totpunkt Kolben bei der Kurbelwelle). Man könnte denken dass der Kolben zu dieser Zeit schon wieder Frischgas herausschiebt. Tatsächlich drängt die strömende Luft durch ihre Trägheit noch lange nach . Je höher die Drehzahl des Motors je größer ist dieser Effekt. Da unser Modellbaumotor mit relativ geringer Geschwindigkeit läuft schließt bei uns das Ventil auf dem UT.
Das Auslassventil öffnet weit vor dem UT es beginnt bereits 45° vor UT sich zu öffnen. Das hat den Grund damit die Abgase Druck abbauen können und der Kolben nach UT nicht gegen einen höheren Druck arbeiten muss. Der Verlust des nutzbaren Gasdruck wird hingenommen weil er nicht groß ist und zudem bei ungünstiger Pleustellung wirkt. Das Auslassventil schließt auf dem oberen Totpunkt.

Zündung
Wenn die Zündung komplett montiert ist, kann der Zündzeitpunkt eingestellt werden.
Verbinden Sie hier zuerst das Netzgerät mit einer Steckdose und danach mit der Zündung. Am einfachsten geht das Einstellen der Zündung von der Hand, wenn die Zündkerze nicht montiert ist. Stecken Sie die demontierte Zündkerze in den Zündkerzenstecker und legen Sie die Zündkerze an das Gehäuse. Jetzt drehen Sie am Schwungrad bis Sie einen Funken sehen. Sollten Sie keinen Funken sehen, überprüfen Sie bitte, ob die Zündung richtig verkabelt ist. Stellen Sie die Zündnocke (Teil 10) so ein, dass der Funke immer dann entsteht, wenn sich der Kolben am oberen Totpunkt befindet. Es kann sein, dass der Motor durch verschieben des Zündzeitpunkts, nach vorne oder hinten noch besser läuft. Als Grundeinstellung sollte jedoch der obere Totpunkt benutzt werden. Der zum Zeitpunkt kann später sehr einfach durch den dafür vorgesehenen Hebel verstellt werden.

Einstellen der Geschwindigkeit über den Fliehkraftregler
Während der ersten Startversuche und der Einlaufzeit sollte der Fliehkraftregler noch ohne Funktion bleiben. Das vereinfacht das Einstellen des Vergasers. Wenn der Motor nach einigen Betriebsstunden gut eingestellt ist und sich über den Vergaser sehr gut in der Drehzahl regeln lässt wird der Reglerhebel (34) und der Regellung Verstellhebel (74) mit einem Federstahldraht verbunden. Anschließend wird der Motor über den Vergaser auf die niedrigste sicher laufende Drehzahl eingestellt. Jetzt kann der Regellung Verstellhebel mit dem Befestigung Verstellhebel (75) arretiert werden. Dadurch ist jetzt der Fliehkraftregler mit dem Vergaser verbunden. Wenn die Drehzahl des Motors jetzt geringer wird öffnet sich automatisch der Schieber des Vergasers.

Verbrennungsmotor Jonas Anbauteile

Auf dieser Seite beschäftigen wir uns mit dem Bau der Verbrennungsmotor Jonas Anbauteile . Wir gehen hier genauer auf die Benzinpumpe den Fliehkraftregler und den Vergaser ein. Außerdem finden Sie unten stehend noch eine Liste mit allen weiteren Baugruppen die hier behandelt werden. Auf dieser Seite gehen wir hauptsächlich auf die Fertigung der einzelnen Teile ein. Um die Seite übersichtlicher zu gestalten haben wir die Fertigung der einzelnen Bauteile auf 2 Seiten verteilt.

Sie befinden sich hier auf Seite 2 der Baubeschreibung. Hier geht es zu Seite 1 der Baubeschreibung. Die Montage des Verbrennungsmotors finden Sie auf einer weiteren Seite.


Folgende Baugruppen vom Verbrennungsmotor finden Sie unten:

  • Kühler
  • Benzinpumpe
  • Fliehkraftregler
  • Kühlwasservorratsbehälter
  • Gestänge der Benzinpumpe
  • Vergaser
  • Auspuff
  • Zündung
  • Tank
  • Spannbuchse Schwungrad
  • Zündung

Kühler Verbrennungsmotor Jonas Anbauteile

Die beiden Kühlerblöcke werden zuerst gebohrt und anschließend auf 6H7 mit einer Reibahle aufgerieben. So lassen sich anschließend die Messingrohre sehr einfach einschieben und weich verlöteten.

Der Kühler ist vorbereitet um ihn zu löten. Zuerst wurden die Lötstelle mit Weichlot und Verzinnungspaste eingestrichen sodass er jetzt problemlos gelötet werden kann.

Die Rohrverschraubungen werden zuerst aus Messing Rundmaterial auf der Drehmaschine hergestellt.

Anschließend bekommen die Rohrverschraubungen auf jeder Seite eine Fläche. Es ist wichtig dass diese beiden Flächen parallel zueinander sind. Ansonsten gibt es später Probleme mit der Dichtigkeit. Bei allen Schrauben werden später Vulkan Dichtringe verwendet. Diese Dichtringen der gleichen kleine Unebenheiten aus.

Mit der Hohlschraube werden später die Rohranschlüsse verschraubt.

Benzinpumpe

Alle Teile der Benzinpumpe sind fertig hergestellt. Die Ventilkugeln bestehen bei der Benzinpumpe aus Edelstahl hier können unsere Grafi-Sil Kugeln nicht eingesetzt werden da sie bei längerem Kontakt mit dem Kraftstoff aufquellen.

Die Benzinpumpe wird zum weichlöten vorbereitet. Dafür werden zuerst die zu lötenden Bauteile mit Weichlot und Verzinnungspaste bestrichen anschließend wird das ganze mit einem Turbobrenner erhitzt. Falls nötig wird noch etwas Weichlot und zugegeben.

Fliehkraftregler

Der Ring in dem später die Kugeln des Fliehkraftregler geführt werden bekommt seine Querbohrung. Die Ringe werden aus 14mm Messing Vollmaterial auf der Drehmaschine hergestellt.

Der Kopf des Fliehkraftregler für den Verbrennungsmotors wird auf der Drehbank hergestellt.

Die beiden Gestänge des Fliehkraftregler bekommen 2 Flächen damit sie in eine Gabel passen. Die beiden Flächen können entweder mit der Feile im Schraubstock hergestellt werden oder man nimmt sich einen Kühlerblock als Vorrichtung. Dazu einfach das Gestänge in die M3 Bohrung des Kühlerblocks einschrauben und an der Schleifmaschine eine Fläche herstellen dann den Kühlerblock um 180° drehen und die 2. Fläche schleifen, bist das gewünschte Maß erreicht ist.

Mithilfe dieser einfachen Vorrichtung bekommt man die Bohrungen sehr sauber um 90° versetzt.

Die Gestänge vom Fliehkraftregler und die Ringe werden weich miteinander verlötet.

Bei der Montage der einzelnen Bauteile ist darauf zu achten dass alles sehr leichtgängig geht. Die Gewichte des Fliehkraftreglers müssen durch ihr eigenes Gewicht wieder nach unten fallen.

Alle Teile des Fliehkraftregler für die Drehzahlregelung können auf die Königswelle montiert werden so kann vor der endgültigen Montage schon die einwandfreie Funktion geprüft werden. Wie genau der Fliehkraftregler montiert wird können Sie in unserem Montage Video für den vertikalen Verbrennungsmotor Jonas genau sehen.

Kühlwasservorratsbehälter

Alle Teile für den Kühlwasservorratsbehälter. Die Teile werden weich verlötet und anschließend gereinigt.

Gestänge der Benzinpumpe

Das Pumpengestänge wird aus einem beiliegendem Messingflach Material hergestellt.

Die Verstellung für die Benzinpumpe wird auf die Bolzen in Gusssockel montiert. Über den Handhebel kann der Hub der Benzinpumpe verstellt werden. Dadurch kann die Fördermenge die die Benzinpumpe in den Zwischentank von Vergaser pumpt reguliert werden.

Vergaser

Die Herstellung des Grundkörpers vom Vergaser ist ein wenig komplizierter. Zuerst muss man sich eine Aufnahme herstellen um den 16 × 16 mm Messing Vierkant im Dreibackenfutter spannen zu können. Sollte ein 4 Backenfutter vorhanden sein ist das natürlich nicht nötig.

Um die Spannfläche etwas zu vergrößern habe ich bei meiner Aufnahme einen Halbkreis herausgefeilt.So in der Drehbank eingespannt kann die Aussparung zur Aufnahme vom Vergaserschieber mit einem Innendrehstahl hergestellt werden.

Der Ansaugtrichter vom Vergaser wird zuerst grob vorgedreht.

Im 2. Arbeitsgang werden die Kanten mit einem Radienstahl geglättet. Das sollte man so lange machen bis alle groben Unebenheiten entfernt sind. Für den letzten Schliff kann Schmirgelleinen verwendet werden.

Der Innendurchmesser wird mit einem Schählbohrer hergestellt. Sollte der nicht vorhanden sein kann die innere Kontur natürlich auch mit einem Drehstahl hergestellt werden.


Zum Schluss habe ich den an sorgt der noch mit Autosol Metallpolitur auf Hochglanz gebracht. Im Anschluss kann das Bauteil abgestochen und mit dem Vergaser entweder verklebt oder verlötet werden.

Auspuff

Alle Teile für den Auspuff sind Drehteile. Das Material für den Auspufftopf ist 20×1 Messingrohr. Der Rest besteht aus Vollmaterial und muss auf der Drehbank hergestellt werden.

Hier wurde der Auspuff zum Löten vorbereitet alle Lötstellen sind mit Weichlotverzinnungspaste eingestrichen. Anschließend braucht der Auspuff nur noch mit dem Brenner erwärmt und eventuell etwas Lot hinzufügen.


Der fertige Auspuff aus Messing ist gelötet, geputzt und bereit zu montiert zu werden.

Zündung

Auch bei diesem Verbrenungsmotor verwenden wir wieder die Zündkerze CM-6 M10x1 die wir bereits beim Verbrennungsmotor Karl verwendet haben. Der Zündkerzenstecker wird aus einem Messingrund Material hergestellt. In die Bohrung des Drehteils wird ein Magnet mit Schraubenkleber eingeklebt. Auf der anderen Seite kommt eine Holzschraube in eine Querbohrung. Die Holzschraube kann in das Hochspannung eingeschraubt werden. So entsteht ein kleiner dem Maßstab entsprechender Zündkerzenstecker der sich gut in das Gesamtbild des Vertikalen Verbrennungsmotors einfügt.

Tank Verbrennungsmotor Jonas

Um das Messingrohr mit 50 mm Durchmesser und 1 Millimeters Wandstärke sicher in der Drehmaschine drehen zu können empfiehlt es sich den Tankdeckel in das Rohr einzuschieben. So kann man beim spannen deutlich mehr Druck auf das Rohr geben und es bleibt sicher in der Drehmaschine

Der untere Boden und der obere Deckel des Tanks liegen dem Bausatz bei. Sie wurden aus 1 mm Messingsblech tief gezogen. Das dünnwandige Rohr bitte niemals mit einem Spiralbohrer bohren. Es besteht eine hohe Verletzungsgefahr. Verwenden Sie stattdessen für solche Bohrungen Schälbohrer.

Alle Teile des Tanks sind fertig und können jetzt verlötet werden. Gerade hier empfiehlt sich die Verwendung von Weichlot Verzinnungspaste. Durch die Paste ist bereits im Vorfeld eine dünne Schicht Lötzinn auf den zusammengepressten Bauteilen. So das man am Ende mit einer hohen Sicherheit einen dichten Tank erhält

 

Spannbuchse Schwungrad

 

Damit eine Klemmung überhaupt funktioniert müssen beide Bauteile gegenüberliegend geschlitzt werden. Das geht am einfachsten mit einer Metallsäge.

Mit der Spannbuchsen lässt sich das Schwungrad sehr gut auf der Kurbelwelle fixieren. Es ist wichtig dass das Schwungrad sich auf der Kurbelwelle nicht verdrehen kann. In der Einlaufphase des Motors sollten Sie eine Markierung auf Kurbelwelle und Schwungrad machen wenn das Schwungrad sich verschiebt kann der Motor nicht laufen.

Zündung und Grundplatte

Die Bohrungen für die Schalterplatte werden auf die Grundplatte übertragen und gebohrt.

Die Zündung wird nach dem beiliegenden Schaltplan verkabelt und anschließend unter dem Grauguss Sockel mit Montageband fixiert. Wichtig beim verkabelt der Zündung ist das die Außenhaut des Kondensator mit der Maschine verbunden ist und Masse hat. Ohne diese Verbindung erzeugt die Zündkerze zwar einen Funken der ist aber zu schwach um die Maschine zum Laufen zu bringen.

 

Jetzt sind alle Bauteile für den Verbrennungsmotor fertig. Nun kann mit der Montage der einzelnen Bauteile begonnen werden. Da es sich bei dem Verbrennungsmotor Jonas um ein sehr komplexes Modell handelt haben wir bei diesem Motor ein umfangreiches Video zum Zusammenbau erstellt. Zusammenbau des Verbrennungsmotors Jonas von Bengs Modellbau.

 

 

Hier können Sie den Bausatz vom Motor in unserem Onlineshop bestellen

Verbrennungsmotor Jonas Bauteile

Auf dieser Seite beschäftigen wir uns mit dem Bau der Anbauteile für den Verbrennungsmotor Jonas. Wir gehen hier genauer auf die Kurbelwelle den Lagerböcke und den Kühlmantel ein. Außerdem finden Sie unten stehend noch eine Liste mit allen weiteren Baugruppen die hier behandelt werden. Auf dieser Seite gehen wir hauptsächlich auf die Fertigung der einzelnen Teile ein.

Um die Seite übersichtlicher zu gestalten haben wir die Fertigung der einzelnen Bauteile auf 2 Seiten verteilt. Sie befinden sich hier auf Seite 1 der Baubeschreibung. Hier geht es zu Seite 2 der Baubeschreibung. Für die Montage des Verbrennungsmotors finden Sie auf einer weiteren Seite.

 


„Verbrennungsmotor Jonas Bauteile“ weiterlesen

Baubericht Vertikaler Verbrennungsmotor Jonas

Auf dieser und den untergeordneten Seiten finden Sie einen Baubericht vom vertikalen Verbrenungsmotor Jonas. Um den Baubericht übersichtlicher zu gestalten haben wir Ihnen in mehrere Seiten unterteilt. Die einzelnen Seiten enthalten viele Bilder die während des Baus des Verbrennungsmotors entstanden sind außerdem befinden sich unter den Bildern Kommentare und Anregungen. Teilweise finden Sie auch Videos die das ganze noch weiter verdeutlichen.


Bauteile Verbrennungsmotor Jonas

Teil 1 vom Baubericht für den vertikalen Verbrennungsmotor Jonas. Der Baubericht beschäftigt sich mit der Herstellung der unten stehenden Baugruppen. Klicken Sie entweder den Link oder das Bild um dorthin zu gelangen.

  • Kurbelwelle
  • Lagerböcke
  • Kolben
  • A-Gestell
  • Kühlmantel
  • Nockenwelle und Halterung
  • Ventile
  • Benzinkammer
  • Zylinderkopf
  • Kühlwasserpumpe

Baubericht der Bauteile


Verbrennungsmotor Jonas Anbauteile

Teil 2 vom Baubericht für die Anbauteile des vertikalen Verbrennungsmotors Jonas. Der Baubericht beschäftigt sich mit der Herstellung der unten stehenden Baugruppen. Klicken Sie entweder den Link oder das Bild um dorthin zu gelangen.

  • Kühler
  • Benzinpumpe
  • Fliehkraftregler
  • Kühlwasservorratsbehälter
  • Gestänge der Benzinpumpe
  • Vergaser
  • Auspuff
  • Zündung
  • Tank
  • Spannbuchse Schwungrad
  • Zündung

Anbauteile vom Verbrennungsmotor Jonas


Zusammenbau und Montage vom Verbrennungsmotor Jonas

Auf dieser Seite finden Sie eine Anleitung zum  Zusammenbau und Montage des Vertikalen Verbrennungsmotor Jonas. Unter anderen haben wir ein sehr ausführliches Video gemacht in den wir den Motor Schritt für Schritt zusammenbauen außerdem finden Sie noch einige Bilder und Texte auf der Seite. Klicken Sie entweder den Link oder das Bild um dorthin zu gelangen.

Zusammenbau und Montage vom Vertikalen Verbrennungsmotor Jonas

 


Steuerzeiten einstellen Verbrennungsmotor Jonas

Auf dieser Seite sehen Sie sowohl Bilder als auch ein ausführliches Video wie sie das Ventilspiel, die Steuerzeit, den Vergaser und den Zündzeitpunkt einstellen. All diese Einstellung müssen passen damit der vertikale Verbrennungsmotor Jonas gut läuft. In einem ausführlichen Video finden Sie eine genaue Beschreibung wie sie die Einstellungen vornehmen können. Steuerzeiten einstellen Verbrennungsmotor Jonas

So werden die Steuerzeiten eingestellt.


Hier können Sie den Bausatz vom Motor in unserem Onlineshop bestellen

Baubericht Flammenfresser Jarne

Auf dieser Seite sehen Sie Schritt für Schritt welche Arbeiten von nöten sind, um den Materialbausatz Jarne zu bauen. Der Materialbausatz beinhaltet alle fertigbearbeiteten Frästeile und das komplette Material, was für die Drehteile benötigt wird. Außerdem liegen dem Bausatz alle Schrauben, Kugellager und O-Ringe bei. Zum Bau des Flammenfressers von Bengs Modellbau sind eine kleine Drehmaschine eine Bohrmaschine und einige Werkzeuge von Nöten. Eine genaue Übersicht finden Sie in der unten stehenden Baubeschreibung. Hier gelangen Sie auf unseren Online Shop und können den Materialbausatz zum Bau des Flammenfresser Jarne online bestellen. 

Kühlmantel und Zylinder

Um den Kühlmantel Teil 1 herzustellen liegt dem Bausatz ein ausreichend großes Stück 60 mm Aluminium Rundmaterial bei. Der Wellenabschnitt wird zuerst auf der Drehbank auf Länge gebracht. Im Anschluss wird mit einem möglichst großen Bohrer der Wellenabschnitt längs komplett durchgebohrt. Mit einem Innendrehstahl kann dann die innere Kontur des Kühlmantels hergestellt werden. Der wichtigste Durchmesser ist der 40 mm Innendurchmesser. Auf diesen Flächen dichten später die O-Ringe. Nachdem das Bauteil aus der Drehmaschine ausgespannt ist, werden auf der Unterseite 3 mm weggefeilt oder gefräst. Um den Lochkreis auf der Vorderseite mit 44 mm Durchmesser herzustellen, kann das Bauteil 8 als Schablone verwenden werden.
Der Zylinder Teil 3 ist von innen bereits fertig bearbeitet. Lediglich die Außenkontur muss noch hergestellt werden. Die beiden Einstiche mit 2 mm Breite dienen später zur Aufnahme der O-Ringe.
Natürlich können Sie den Freiraum für die Wasserkühlung vom Kühlmantel und Zylinder an das Ihnen zur Verfügung stehenden Werkzeug anpassen. Dieser Flammenfresser funktioniert auch ohne Wasserkühlung. Sollte es Ihnen also nicht möglich sein die Innenkontur des Mantels herzustellen, passen Sie einfach das Zylinderrohr in den Kühlmantel ein und verzichten Sie auf die Wasserkühlung.

Kuehlmantel-zylinder-flammenfresser

Kuelmantel-drehen-bengs-flammenfresser

kuelmantel-feilen-Vakuummotor

Flammenfresser-kuelmantel-bohren

Flammenfresser-jarne-kuelmantel

Maschienenbock-messing-flammenfresser

Die Säulen aus Aluminium werden direkt mit einem 45° Fasenstahl erstellt. Die Säulen werden in der Mitte frei gedreht und bekomme oben und unten eine 45° Fase. Wenn die Außenkontur erstellt ist wird mit einem 3,3 mm Bohrer die Säule komplett durchgebohrt. Nach dem abstechen mit einem Stechstahl kann in die Säule von beiden Seiten M4 Gewinde eingeschnitten werden.

Säulen-drehen-Flammenfresser

Flammenfresser-maschinenfuese-drehen

bengs-modellbau-flammenfresser-jarne

Die Säulenplatten Teil 5 liegen als Flachmaterial bei. Zuerst wird das Flachmaterial mit der Bügelsäge auf Länge zugeschnitten. Als nächstes werden mit dem Zirkel die Radien angezeichnet und anschließend mit einer Schleifmaschine oder Feile hergestellt.
Ebenfalls aus Flachmaterial besteht die Grundplatte Teil 6. Die Grundplatte wird zuerst mit der Feile auf Maß gebracht, anschließend kann sie angerissen, gekörnt und gebohrt werden.

Saeulenplatten-bearbeiten-flammenfresser-bengs

gestell-flammenfresser-jarne-modellbau Baubericht Flammenfresser Jarne

Der Zylinderkopfteil 7 wird zuerst auf der Drehmaschine, auf die richtige Stärke gebracht. Anschließend wird die 30,2 mm Aussparung hergestellt. Um das Lochbild des Zylinderkopfs herzustellen kann Teil 8 als Schablone verwendet werden. Die 6 mm Bohrung, die von oben in den Kopf gebohrt wird, ist das spätere Abluftventil. Die 10 mm Bohrung ist der spätere Ventilsitz.

Ventilbohrung-bohren-flammenfresser

Zylinderkopf-flammenfresser-jarne

Einlassoeffnung-bohren-flammenfresser

Einlassoeffnung-feilen-flammenfresser

Die Hebel 16 und 17 werden zuerst mit der Feile von den Fräsansätzen befreit. Anschließend werden die Bohrungen mit einer 5H7 Reibahle aufgebohrt. Sollte keine 5H7 Reibahle vorhanden sein, können Sie auch Teil 18 und 19 an dem Ist-Durchmesser der Hebel anpassen. Anschließend werden die Hebel und die Buchsen verlötet. Die M3 Bohrung für die Madenschrauben bohren Sie am besten erst nach dem Löten. Der Motor lässt sich am besten einstellen, wenn die Madenschrauben nach oben schauen.

Buchse-schieberhebel-flammenfresser

anbauteile-hebel-flemmenfresser

hebel-flammenfresser-bengs

Kühlwasser-einlassbecken-flammenfresser-modellbau

Einfuellstutzen-kuelwasser-flammenfresser

Zusammenbau-Balken-Flammenfresser Baubericht Flammenfresser Jarne

Der Schieber Teil 23 wird aus dem beiliegenden 31 mm Durchmesser Graphit hergestellt. Das Graphitmaterial lässt sich sehr gut zerspanen, macht aber leider sehr viel Dreck. Verwenden Sie gegebenenfalls einen Staubsauger, um den entstehenden Graphitstaub gleich abzusaugen.

Schieber-graphit-flammenfresser

Schieber-graphit-flammenfresser-saegen

Schieber-graphit-flammenfresser-feilen

Schieber-graphit-flammenfresser-kaputt

Das Graphitmaterial ist ein recht brüchiger Werkstoff. Man sollte mit dem fertigen Bauteil vorsichtig umgehen. Wenn die Wandstärke zu gering ist, neigt das Graphit zum brechen. Auf dem Foto sehen Sie was passiert, wenn man auf die frisch hergestellte Gabel des Schiebers ganz leicht mit dem Körner schlägt.

Kurbelwelle Baubericht Flammenfresser Jarne

Die Kurbelwelle wird aus 3 Teilen hergestellt. Dabei gehen Sie folgendermaßen vor. Den 6 mm Silberstahl auf beiden Seiten plandrehen und eine leichte Fase andrehen. Anschließend die einseitige M3 Gewindebohrung herstellen. Beide Kurbelwangen mit 6H7 Reibahle aufreiben und auf die Welle aufschieben. Kurbelwellenbolzen in die zweite Bohrung der Kurbelwangen schieben, nach Zeichnung ausrichten. Anschließend weich verlöten und die Kurbelwelle zwischen den Kurbelwangen raussägen und Zwischenraum planfeilen. Zuletzt Bauteil putzen und entgraten.

Kurbelwelle-weichlöten-flammenfressergeloetet-kurbelwelle-bengs-modellbau

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Flammenfresser-kurvenscheibe

Kolben Flammenfresser Jarne

Der Kolben Teil 46 wird aus dem Grauguss Rundmaterial hergestellt. Je nach Lieferant des Grauguss kann der Durchmesser zwischen 32mm und 40mm schwanken. Der Kolben wird zuerst auf der Drehmaschine auf Länge gebracht. Anschließend wird die mittige 3mm Bohrung hergestellt und der innere 16 mm Absatz. Das dem Bausatz beiliegendem Messing Rundmaterial 16 mm können Sie als Aufnahmedorn verwenden. Passen Sie die innere Aussparung des Kolben so an das er sich mit leichtem Druck auf das 16mm Rundmaterial schieben lässt. Fixieren Sie den Kolben mit einer M3 Schraube auf dem Aufnahmedorn. Jetzt können Sie den Außendurchmesser des Kolbens bearbeiten.

Kolben-graphit-drehen-flammenfresserKolbengelaenk-saegen-flammenfresser

Welle-mit-schraege-drehen

Flammenfresser-bolzen-gewinde

Schraege-drehen-ohne-Supportverstellung

Schraege-drehen-ohne-Planschlitten-verstellung

Kolbenstangen-drehen-flammenfresser

Kolbenstange-drehen-einfach

Kolbenstange-ausrichten-weichloeten-Flammenfresser

Auf die Kolbenstange unten Teil 50 wird von beiden Seiten ein Teil 44 Kolbenstangenendstück aufgeschraubt. Nachdem die beiden Stücke zueinander ausgerichtet worden sind, sollten Sie mit Weichlot fixiert werden. Die so entstandene Pleuelstange wird in Teil 45 eingeschoben und mit dem Bolzen Teil 48 gesichert. Anschließend wird Teil 45 in den Kolben geschoben und mit einer M3 x 8 Modellbauschraube verschraubt.

Brenner-Spiritus-Flammenfresser-Bengs

Brenner-Flammenfresser-Glasfaserdocht

Der Tank Teil 62 wird zuerst mit der Feile auf Maß gebracht und entgraten. Anschließend werden alle Drehteile für den Tank hergestellt. Das Dochtrohr 65 wird später im 45° Winkel in den Tank eingelötet. Die dafür vorgesehene 10 mm Bohrung wird mit einer Rundfeile dementsprechend bearbeitet. Die Spindel Teil 67 wird aus dem beiligendem 6 mm Messing Rundmaterial hergestellt und anschließend mit dem Handrad Teil 68 weich verlötet.
Dochtrohr-Brenner-FlammenfresserWeichlöten-Flammenfresser-Spiritusbrenner-Baubericht Flammenfresser Jarne

Handrad-Flammenfresser-Bengs-Modellbau

Handrad-Brenner-dochtverstellung

In das Handrad für den Brenner wird zuerst eine 2,5 mm Bohrung gebohrt, anschließend M3 Gewinde geschnitten. Jetzt kann das Handrad auf die Brennerwelle aufgeschraubt werden und mit Schmirgelleinen die Kanten gebrochen werden.

Dochterstellung-Spiritusbrenner-FlammenfresserWelle-Dochtverstellung-Flammenfresser

Das hier zu sehende Zackenrad transportiert später den Docht hoch und runter, so dass man die Größe der Spiritusflamme des Brenners optimal einstellen kann.

Grundplatte-Flammenfresser-bohren

Die Bohrungen auf der Grundplatte werden wie in der Zeichnung zu sehen hergestellt. Die 4,5 mm Bohrungen zur Befestigung des Flammenfressers werden von unten mit einem 8 mm Bohrer aufgebohrt. So kann das Modell mit 4 Zylinderkopfschrauben fest auf der Grundplatte verschraubt werden.

Grundplatte-Beizen-Flammenfresser

Wir empfehlen die Grundplatte noch vor dem ersten Probelauf zu lackieren und anschließend mit Klarlack zu versiegeln, da sonst Öl in das Holz eindringen kann und unschöne Flecke verursacht.

Grundplatte-bohren-Brenner-Flammenfresser

Der Brenner wird mit kleinen Holzschrauben befestigt. Wir empfehlen die Löcher vorzubohren, damit sich die Holzschrauben leichter einschrauben lassen. Die Bohrungen können entweder nach Plan angerissen oder von den fertigen Bauteilen übertragen werden.

Flammenfresser-Pulver-beschichtet-NordicPulver

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Der fertige Kühlmantel wurde mit dem  Pulverbeschichtungssystem pulverbeschichtet. Die Farbe die wir hier verwendet haben ist RAL 7016 Anthrazitgrau, Sie können diesen Farbton Beschichtungspulver ebenfalls bei uns im Onlineshop bestellen. Baubericht Flammenfresser Jarne

Hier gelangen Sie auf unseren Online Shop und können den Materialbausatz zum Bau des Flammenfresser Jarne online bestellen. 

Video vom fertigem Flammenfresser Jarne

Grundplatte gravieren

Grundplatte gravieren Dampfmaschine Donatus

Die Dampfmaschine Donatus bekommen Sie bei uns optional mit einer gravierten Grundplatte. Wir gravieren die Platte für die Modellbau Dampfmaschine mit einem Gravierstichel. Auf die 5 mm Aluminiumplatte wird ein Fliesenmuster eingraviert. Die Laufzeiten sind beim gravieren relativ lang. Seit Dezember 2016 haben wir eine neue Fräse mit Kugelumlaufspindeln und einer verbesserten Hauptspindel. Die Fräse hat eine Spindel mit einer Drehzahl von 6000 Umdrehungen pro Minute dadurch konnten wir die Vorschübe beim gravieren der Grundplatte von der Dampfmaschine Donatus deutlich erhöhen. Zuerst wird die Grundplatte mit 2 Bohrungen versehen und angesenkt. So vorbereitet können wir sie mit  zwei M8 Senkkopfschraube auf eine Vorrichtung schrauben. Die beiden Bohrungen sind bei der fertigen Dampfmaschine nicht mehr zu sehen. Wenn die Aluminiumplatte aufgespannt ist überziehen wir sie mit einem dünnen Ölfilm. Macht man das nicht ist der Hartmetall Stichel bereits nach wenigen Zentimetern abgebrochen. Ist der Ölfilm auf der Aluminiumplatte hat der Hartmetall Stichel eine sehr lange Standzeit.

Wir waren so fasziniert vom Grundplatte gravieren dass wir ständig vor der gravierenden Fräse stehen blieben. Damit Ihnen zu Hause der Spaß nicht entgeht haben wir einfach mal die Kamera mitlaufen lassen und ihnen dieses Video erstellt. Jetzt können Sie sich in Ihrem Stuhl bequem machen und der Fräse beim Grundplatte gravieren zuschauen. Das Video läuft übrigens in vierfacher Geschwindigkeit.

Materialbausatz Dampfmaschine Donatus im Bengs Modellbau Shop

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Die gravierte Grundplatte gibt der Bockdampfmaschine Donatus ein besonders filigranes Aussehen. Die Grundplatte verfügt über ein raffiniertes Fliesenmuster. Alle Bauteile die auf der Grundplatte befestigt werden sind sind mit einer Borde umrandet. Alle Bohrungen die beim Bau des Materialbausatzes noch in die Grundplatte gebohrt werden müssen wurden bereits anzentriert so das beim Herstellen und bohren der Grundplatte nichts mehr schief gehen kann.

Wenn Ihnen das Fliesenmuster der Grundplatte nicht gefällt können Sie die Dampfmaschine Donatus auch mit einer ungravierten Grundplatte bestellen.

Baubericht Maschinensockel, Kolben und Zylinder Ventilgesteuerte Dampfmaschine

maschinensockel-kolben-zylinderWir haben wieder einen neuen Teil unseres Bauberichts zur ventilgesteuerten Dampfmaschine“ Isabel“ veröffentlicht. In diesem Teil geht es um den Maschinensockel, Kolben und Zylinder. In dem Baubericht sehen Sie Stück für Stück wie Sie beim Bau der Maschine vorgehen sollten. Das benötigte Material liegt wie immer dem Bausatz bei. Die Frästeile sind bereits ausgefräst und müssen nur noch gebohrt werden. Mit einem ausführlichen Text und vielen aufschlussreichen Bildern möchten wir Ihnen im Voraus ermöglichen zu sehen ob sich der Bausatz für Ihre Maschine eignet. Zusätzlich soll es auch eine bebilderte Bauanleitung sein sollten Sie bereits im Besitz des Materialbausatzes für die ventilgesteuerte Dampfmaschine “Isabel” von Bengs Modellbau sein.

Hier kommen Sie zum Baubericht Maschinensockel, Kolben und Zylinder

lagerbock-bohren-ventilgesteuert-modellbau Baubericht Maschinensockel

Baubericht Grundplatte Ventilgesteuerte Dampfmaschine

grundplatte-ventilgesteuerte-dampfmaschine-isabelBei unserem ab Winter 2016 lieferbarem Materialbausatz für die Einzylinder ventilgesteuerte Dampfmaschine Isabel wird die Grundplatte zum ersten mal aus einem Laserteil aus 1,5 mm Stahlblech hergestellt. Die fertig gelaserten Stahlbleche können ohne jegliche Vorrichtungen von Hand gebogen werden. Die Grundplatte für die Modellbau Dampfmaschine besteht aus 3 Bauteilen.

  • Bodenplatte
  • Maschinensockel
  • Lagersockel

Die fertigen Blechteile können entweder mit einem Schweißgerät geheftet werden oder wahlweise mit Silberlot verlötet werden. Wenn sie am ende fertig gebogen, gespachtelt, lackiert, liniert und mit Klarlack überzogen ist kann sie folgendermaßen aussehen.

Hier kommen Sie zum Baubericht Grundplatte Ventilgesteuerte Dampfmaschine 

Baubericht Grundplatte Ventilgesteuerte Dampfmaschine