Kurbelwelle
Die Kurbelwelle ist ein zentrales Bauteil eines jeden Motors. Sowohl bei Kraftmaschinen wie Dampfmaschinen, Verbrennungsmotoren, Stirlingmotoren und Flammenfressern als auch bei Arbeitsmaschinen wie Kompressoren und Speisewasserpumpen. Zu der Aufgaben der Kurbelwelle gehört die Umwandlung der Pleuelstangenkraft in eine Drehkraft, um so ein Drehmoment zu erzeugen. Zudem gibt die Kurbelwelle den größten Teil des Drehmoments, über das Schwungrad, an der Verbraucher weiter. Des weiteren treibt sie, bei vielen Kraftmaschinen mit einem kleinen Teil des Drehmoments, die Ventilsteuerung oder eine Ölpumpe und eventuell den Zündverteiler, einem Excenter , die Motorkühlung oder einem Generator an.
Die Kurbelwelle ist durch die Pleuelstange mit dem Kolben verbunden. Auf der Kurbelwelle ist auch das Schwungrad befestigt und eine Riehmenscheibe oder Kupplung zur Kraftabnahme.
Die Form der Kurbelwelle wird durch die Art das Motors, die Zylinderanzahl, die Anzahl der Kurbelwellenlager, der Größe des Hubes und der Anordnung der Zylinder bestimmt. Kurbelwellen werden vom Modellbau bis hin zu riesigen Motoren in der ganzen Welt verbaut und hergestellt.
Der 4-Zylinder Reihenmotor "Marc" ist an ein historisches Vorbild angelehnt. Als Vorlage diente ein Vierzylinderreihenmotor, der Anfang des 20. Jahrhunderts von der Amerikanischen Firma Holt hergestellt wurde. Dieser Motor wurde hauptsächlich in Planierraupen und Kettenschleppern eingesetzt. Es gab diesen Motor als 2- 4- und als 6-Zylinder Version. Aus der Firma Holt wurde 1925 die noch heute existierende Firma Caterpillar. Der Motor besteht nicht wie später üblich aus einem gegossenen Motorblock, sondern verfügt noch über einzelne Zylinder. Diese Bauweise ist optisch sehr ansprechend und macht es möglich den Motor als Materialbausatz anzubieten. Drehzahlregelung über Fliehkraftregler Vergaser mit einstellbarer Drosselklappe Kühlkreislauf mit Kühlwasserpumpe Kühler mit Ventilator Mit dem Materialbausatz 4-Zylinder Reihenmotor "Marc" können Sie sich einen voll funktionsfähigen Verbrennungsmotor selber bauen. Im Materialbausatz sind alle benötigten Teile inklusive der Zündung enthalten. Der Motor verfügt über eine funktionierende Drehzahlregelung, durch einen Fliehkraftregler. Eine Kühlwasserpumpe pumpt Wasser durch einen Kühler, dort wird das Kühlwasser mit dem Ventilator heruntergekühlt und fließt anschließend in den Zylindermantel zurück. Der Motor ist mit Glühkerzen ausgestattet. Die Glühkerzen werden mit vier Akkus betrieben. Alle Komponenten zur Herstellung der Zündung liegen bei (Batterien werden nicht mitgeliefert).Maße des Modellbau Verbrennungsmotor 'Marc': Höhe mit Holzsockel: 310mm Länge: 450mm Breite: 180mm Duchmesser Kolben: 23mm Schwungrad D.: 1x140mm 1x80mm Drehzahl: 200- 1000 UpM Gewicht: 9,1kg Der Motor steht auf zwei Kufen aus Eichenholz. Der Motorblock wird aus Frästeilen zusammengeschraubt. Die Sockelplatte für die Zylinder besteht aus Stahl, die Lagerböcke, die die Kurbelwelle aufnehmen, bestehen aus Aluminium. Anschließend wird diese Einheit mit fertig gelaserten und gekanteten Blechen versehen. Die Zylinderhülsen bestehen aus Messing, der Innendurchmesser muss nicht mehr bearbeitet werden. Zylinderkopf und Zylinder liegen als Materialabschnitt bei und müssen auf der Drehbank bearbeitet werden. Die restlichen Bauteile bestehen überwiegend aus Messing. Die Kurbelwelle wird aus einzelnen Segmenten hergestellt. Auch für die Herstellung der Kurbelwelle ist keine Fräse nötig. Sie kann komplett auf der Drehbank gebaut werden. Weitere Informationen finden Sie in unserem Baubericht für den Vierzylindermotor. Die beiden Schwungräder erhalten Sie in der von uns bekannten Qualität. Beide Schwungräder sind aus Stahlguss. Die Drehzahl wird bei diesem Modell über den Vergaser geregelt. Man kann die zugeführte Luftmenge regeln. Der Vergaser ist über ein Gestänge mit einem Fliehkraftregler verbunden. Somit kann man den Motor auf eine gewünschte Drehzahl einstellen, diese wird dann mithilfe des Fliehkraftregler auch unter Last gehalten. Hier finden Sie einen umfangreichen Baubericht vom Vierzylinder Verbrennungsmotor Marc mit vielen Bildern und ergänzenden Texten. Hier finden Sie eine umfangreiche Montageanleitung des Verbrennungsmotors auf der Seite sehen Sie wie Sie alle gefertigten Teile zusammensetzten müssen. Hier finden Sie eine umfangreiche Anleitung zur Inbetriebnahme und Betrieb des Vierzylindermotors Marc Alle erforderlichen Materialien zum Bau des Verbrennungsmotor "Marc" Schrauben, Muttern, Federn und Zündungsteile sind im Bausatz enthalten. Alle Frästeile sind soweit vorbereitet, dass diese nur noch entgratet und eventuell gebohrt werden müssen. Zum Bau des vertikalen Stationärmotors werden eine Drehmaschine, eine Bohrmaschine, sowie ein Gasbrenner zum weichlöten benötigt. Des Weiteren wird noch folgendes Handwerkzeug benötigt (Gewindebohrer M2, M3, M4, M5, 6x0,75, M8x0,75, M10x1 Schneideisen M2, M3, M5, M6x0,75, M8x0,75, M10x1 Reibahle 4H7 6H7, 8H7, 10H7) Feilen und ein Bohrerset von Nöten. Zum verdrahten der Zündung wird lediglich ein Seitenschneider, eine Abisolierzange und ein Lötkolben benötigt. Wenn Sie sich im voraus informieren möchten, welche Arbeitsschritte beim Herstellen dieses Verbrennungsmotors von Ihnen durchgeführt werden müssen, schauen Sie sich in unserem Bengs Modellbaumagazin, den Baubericht vom 4 Zylinder Verbrennungsmotor "Marc" Materialbausatz an. Auf dieser Seite sehen Sie den bebilderten Bericht wie der Stationärmotor Materialsatz bearbeitet wird.Im Lieferumfang enthalten sind: fertig CNC gefräste Frästeile Rohmaterial für die Drehteile Rohgussteil für die Schwungräder 2 Kufen aus Eichenholz Alle benötigten Schrauben, Muttern, Zahnräder und Dichtungen Zeichnungen Verbrennungsmotor "Marc" (36 Blatt) und Bauanleitung (8 Blatt) Glühkerzen, Kabel, Kabelklemmen, Bateriefach für die Zündung Laserteile für Ständer und Verkleidung
Der Vakuummotor oder auch Flammenfresser 'Der große Nick' ist der große Bruder von Flammenfresser „Nick“. Es ist Wassergekühlt und verfügt über einen Verdampferbehälter. Die Schwungräder sind aus Grauguss der Rest des Modellmotors ist aus Messing und Silberstahl. Der große Nick wird auf einer Eichen Holzplatte montiert. Die Kurbelwelle sowie die Schieberwelle sind Kugelgelagert. Er läuft mit ca. 200-300 UpM. Der Brenner ist in der Höhe verstellbar, sodass die Drehzahl über das Handrad reguliert werden kann zusätzlich kann der Abstand von der Flamme zum Zylinderkopf über ein Handrad verstellt werden. Alle Frästeile sind schon bearbeitet und müssen teilweise noch gebohrt werden. Alle Drehteile sind noch im Rohzustand und müssen gedreht werden. Die zum Bau des Flammenfressers und des Brenners erforderlichen Materialien, Schrauben, Kugellager und Federelemente sind im Bausatz enthalten. Eine Bauanleitung mit vielen Detailzeichnung, Stücklisten und Zeichnungen aller zu fertigenden Teile wird ebenfalls mitgeliefert. Wenn Sie die Bauanleitung vorab schon einmal lesen möchten klicken Sie hier Bauanleitung Flammenfresser "Der große Nick". Alle zum Bau des Flammenfressers erforderlichen Materialien (Schrauben und Federelemente) sind im Bausatz enthalten. Zum Bau des Flammenfressers wird eine mittelgroße Drehmaschine (min. quantum D 250 x 400), eine Ständerbohrmaschine sowie ein Gasbrenner zum Weichlöten größerer Teile und ein Brenner zum Hartlöten von Kleinteilen benötigt. Ansonsten sind noch Handwerkzeug, welches sich in jeder „Dampfmaschinenwerkstatt“ befinden sollte, (Gewindebohrer M2, M3, M4, M8x0,75 Schneideisen M3, M4, M8x0,75 Reibahle3H7, 6H7,10H7, Feilen, Bohrerset) von Nöten. Maße Flammenfresser "Der große Nick" Länge: 260mm Breite: 150mm Höhe: 240mm Schwungrad D.: 140mm Kolben D.: 26mm Hub: 46mm Gewicht: 4,3kg Im Lieferumfang enthalten sind Fertig bearbeitete Frästeile Rohmaterial für die Drehteile Grauguß Schwungräder Gefräste Holz-Grundplatte aus Eiche Alle benötigten Schrauben, Muttern, Kugellager und Federelemente Bauplan Flammenfresser Zeichnungen (8 Blatt) und Bauanleitung (6 Blatt) Bauplan Brenner Zeichnungen (3 Blatt) und Bauanleitung (2 Blatt) Bausatz Großer Brenner 2-Achsen verstellbar
Stationärmotoren mit Hit and Miss Regelung wurden von 1890 bis 1940 für die verschiedensten Arbeiten eingesetzt. Die Bauweise mit liegenden Zylinder, offener Kurbelwelle und zwei Schwungrädern war eine der beliebtesten. Diese Motoren wurden auf vielen Bauernhöfen zum Antreiben von Dreschmaschinen, Pumpen oder Getreidemühlen eingesetzt. Aber auch in vielen Handwerks- und Industriebetrieben wurden diese Verbrennungsmotoren in den unterschiedlichsten Größen eingesetzt. Besonders im amerikanischen Raum war die Drehzahlregelung über eine Aussetzerregelung weit verbreitet. Die offenliegende Kurbelwelle und die offenen Kipphebel lassen einen sehr gut die Abläufe in einem Verbrennungsmotor erkennen. Mit dem Materialbausatz für den Verbrennungsmotor "Karl" können Sie sich einen voll funktionsfähigen Verbrennungsmotor selber bauen. Im Materialbausatz sind alle benötigten Teile inklusive der Zündung enthalten. Der Motor verfügt über eine funktionierende Drehzahlregelung, die durch eine Hit and Miss Aussetzerregelung gesteuert wird. Die Zündung ist einerseits im Sockel der Maschine versteckt, als auch in der Holzkiste hinter dem Maschinensockel.Maße des Modellbau Verbrennungsmotor 'Karl': Höhe mit Holzkufen: 192mm Länge über alles: 440mm Breite über alles: 180mm Länge ohne Kufen und Holzkiste: 283mm Duchmesser Kolben: 25mm Schwungrad D.: 140mm Drehzahl: 600-1500 UpM Der Maschinenfuß des Stationärmotors ist ein schwerer Grauguss Sockel. Der Kolben der Maschine wird ebenfalls aus Grauguss Rundmaterial gefertigt. Der Zylinder wird aus einem Hydraulikzylinderrohr hergestellt, das innen schon fertig bearbeitet ist und eine exzellente Oberfläche aufweist. Der Zylinderkopf und der Kühlmantel werden aus Aluminium gefertigt, um eine gute Wärmeableitung zu garantieren. Die Schwungräder bestehen aus Stahlguss in der gewohnten Bengs Modellbau Qualität. Die meisten Anbauteile und das Maschinengestell bestehen aus Messing. Alle erforderlichen Materialien zum Bau des Verbrennungsmotor "Karl" Schrauben, Federn und Zündungsteile sind im Bausatz enthalten. Alle Frästeile sind soweit vorbereitet, dass diese nur noch entgratet und eventuell gebohrt werden müssen. Zum Bau des Hit & Miss Motors werden eine Drehmaschine, eine Bohrmaschine sowie ein Gasbrenner zum weichlöten benötigt. Des Weiteren wird noch folgendes Handwerkzeug benötigt (Gewindebohrer M2, M3, M4, M8x0,75, M10x1 Schneideisen M2, M3, M4, M8x0,75, M10x1 Reibahle 3H7, 4H7 6H7, 10H7) Feilen und ein Bohrerset von Nöten. Zum verdrahten der Zündung wird lediglich ein Seitenschneider eine Abisolierzange und ein Lötkolben benötigt. Wenn Sie sich im Voraus informieren möchten welche Arbeitsschritte beim Herstellen dieses Verbrennungsmotors von Ihnen durchgeführt werden müssen schauen Sie sich in unserem Bengs Modellbaumagazin den Baubericht vom 4-Takt Stationärmotor „Karl“ an. Auf dieser Seite sehen Sie den bebilderten Bericht wie der Stationärmotor Materialsatz bearbeitet wird.Im Lieferumfang enthalten sind: fertig CNC gefräste Frästeile (Ersatzteile) Rohmaterial für die Drehteile Rohgussteil für die Schwungräder Rohgussteil für das Riemenrad Zwei Holzkufen Alle benötigten Schrauben, Muttern, Zahnräder und Kugellager Zeichnungen Verbrennungsmotor "Karl" (24 Blatt) und Bauanleitung (11 Blatt) Holzkiste für die Zündung Zündspule, Kondensator, Zündkerzen und Unterbrecher Alle benötigten Kabel für die Zündung Netzgerät zur Stromversorgung der Zündung Hit & Miss Regelung Mit der Hit & Miss Regelung kann man die Höchstdrehzahl des Motors begrenzen. Wenn der Motor eine zu hohe Drehzahl erreicht hat, verhindert ein Schieber, dass sich das Auslassventil schließt. Somit läuft der Motor frei durch. Es kann keine Kompression im Zylinderraum entstehen und der Motor saugt weder frisches Benzin an, noch zündet er das Luft Kraftstoff Gemisch. Die Hit & Miss Regelung wird im deutschen Aussetzerregelung genannt. Die Aussetzerregelung wurde von 1890 bis 1940 hauptsächlich in den USA von verschiedenen Firmen bei Verbrennungsmotoren eingesetzt.