Wirkungsgrad

Anhand des Wirkungsgrades kann man erkennen wie effektiv eine Maschine, Motor oder ein mechanisches Bauteil funktioniert. Der Wirkungsgrad beschreibt die Differenz zwischen der zugeführten Energie und der Energie die, die Maschine abgibt. Das kann bei einem Verbrennungsmotor die Differenz zwischen Kraftabgabe und die im Treibstoff gebundene Energie sein oder bei einem Getriebe die durch Reibung entstehenden Verluste anzeigen. Der Wirkungsgrad wird im allgemeinen in Prozent angegeben. Ein Wirkungsgrat von über 100% ist in der Praxis nicht möglich und würde gegen das Energierhaltungsgesetz verstoßen. Da bei allen Vorgängen in der Mechanik Energie durch Reibung oder Wärme in thermische Energie umgewandelt werden. Bei Wirkungsgraden über 100% spricht man von einem Perpetuum Mobile. Was zwar schon ewige Zeiten alle Tüftler, Erfinder und Modellbauer fasziniert aber bis heute nicht erfunden oder gebaut wurde. Der Wirkungsgrat eines modernen Dieselmotors liegt bei ca. 50% ein Ottomotor hat hingegen nur einen Wirkungsgrat von maximal 37%. Ein Stirlingmotor schafft im Optimalfall 66% der zugeführten Energie zu nutzen, eine Dampfmaschine kommt nur auf 44%. Der im Modellbau sehr beliebte Flammenfresser oder Vacuummotor hat eine sehr schlechte Energiewandlung und kommt nur auf einen Wirkungsgrat von ca. 2%. Die angegeben Werte beziehen sich immer auf den Optimalfall im Modellbau sind solche Werte oft nicht zu erreichen.